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Universität Stuttgart


Die Universität Stuttgart -
zukunftsorientierte Stätte von Forschung und Lehre

Verglichen mit Deutschlands traditionellen Universitäten ist die Universität Stuttgart eher jung: 1829 gegründet, hat die frühere Technische Hochschule die Geistes- und Sozialwissenschaften integriert und sich zu einer international angesehenen und zukunftsorientierten Stätte der Wissenschaft entwickelt. Die enge Verzahnung von Forschung und Lehre ermöglicht es der Universität, sowohl Studierende für Aufgaben in Wirtschaft, Staat und Wissenschaft hervorragend auszubilden als auch in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung eine Spitzenstellung einzunehmen. Mit 140 Instituten in 14 Fakultäten, 5.000 Beschäftigten (davon rund 1.600 aus Drittmitteln) und derzeit 16.000 Studierenden – darunter fast 2.800 junge Menschen aus aller Welt – ist die Universität zudem ein wichtiger Partner in Deutschlands traditioneller High-Tech-Region Baden-Württemberg.

Zwei Drittel aller Institute und Forschungseinrichtungen sind heute auf dem Campus in Vaihingen untergebracht

Am Stadtgarten ist der ursprüngliche Standort der Universität. Das Foto zeigt die beiden Hochhäuser und das Rektoramt mit dem Sitz von Universitätsleitung und 
Verwaltung

 

 

Moderne Architektur und zukunftsorientierte
Forschung
gehen im Hysolar- Haus in Vaihingen eine sinnvolle Verbindung ein. Das Gebäude
dient als örtliches Zentrum eines deutsch-saudi- arabischen Forschungsprojekts

Jedes Jahr verlassen etwa 1.800 Absolventen die Universität mit einem akademischen Grad. Außerdem erlernen in den Werkstätten, den Labors und im Rechenzentrum 150 Auszubildende in 30 Branchen vom Mechaniker bis zum Mathematisch-Technischen Assistenten ihren Beruf.

Der Jahreshaushalt der Universität liegt – ohne Baukosten – bei rund 540 Millionen Mark. Über 220 Millionen davon haben die Stuttgarter Wissenschaftler in den letzten Jahren bei öffentlichen und privaten Auftraggebern für Forschungsprojekte eingeworben. 36 Prozent davon steuert die Industrie bei, rund 20 Prozent das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, 12 Prozent die Deutsche Forschungsgemeinschaft; die Sonderforschungsbereiche schlagen zusätzlich mit zehn Prozent zu Buche. Der Rest verteilt sich auf die Europäische Union, Land, Bund und Sonstige. Damit nimmt die Universität Stuttgart in Deutschland einen Spitzenplatz ein – ein Verdienst leistungsorientierter Forschung und zielgerichteten Wissenschaftsmanagements.

Die Universität Stuttgart hat zwei Hauptstandorte, die durch die S-Bahn optimal verbunden sind: Stadtmitte und Stuttgart-Vaihingen. Auf dem Campus in Vaihingen sind zwei Drittel aller Institute untergebracht sowie – unmittelbar benachbart – Institute der Max- Planck-, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt. Die Offenheit und Kooperationsbereitschaft der Universität kommt auch durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen "An-Instituten" zum Ausdruck. Viele Firmen nutzen als Kunden Einrichtungen der Universität: etwa den Kraftfahrzeug-Windkanal, in dem bei Geschwindigkeiten bis zu 255km/h die Aerodynamik neuer Modelle im Maßstab 1:1 untersucht wird, oder die Höchstleistungsrechner des Regionalen Rechenzentrums zum Beispiel für die Simulation von Crash-Tests, Wetterdaten oder die Ausbreitung von Schadstoffen.

Das 1993 fertiggestellte Zentrum Bioverfahrenstechnik mit
6.000 Quadratmetern Nutzfläche und einem eigenen Biotechnikum. Das Figurenensemble stammt von Lothar Fischer

Verbindung von funktionaler Nutzung und Kunst am Bau auf dem Campus: von Hans Lohrer wurde der Abluftschacht vor dem Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen gestaltet

Kennzeichnend für die Universität Stuttgart ist eine Kombination aus betonter Praxisorientierung und der Vermittlung von Grundlagen- und Methodenwissen: für beide Arbeitsrichtungen bestehen hervorragende Voraussetzungen. Der Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt im ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich. Persönlichkeiten wie der Philosoph Friedrich Theodor Vischer, der Literaturwissenschaftler Fritz Martini, der Wissenschaftstheoretiker Max Bense oder die Literaturwissenschaftlerin Käte Hamburger prägten die Stuttgarter Geistes- und Sozialwissenschaften.

Mit der Stadt Stuttgart und dem regionalen Umfeld bestehen vielfältige Vernetzungen: Als Arbeitgeber für rund 5.000 Menschen stellt die Universität einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar; als Impulsgeber für Innovationen in Forschung und Technik ist die Universität ein gefragter Ansprechpartner. Die Absolventinnen und Absolventen prägen Wirtschaft und Industrie des Mittleren Neckarraums. – Und auch die Lebensqualität stimmt: in der landschaftlich reizvollen Lage zwischen Wäldern und Weinbergen, der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten und vielseitigen kulturellen Angeboten von Ballett bis Varieté lässt es sich gut leben.


 

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