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Hochschule Koblenz – University of Applied Sciences


Die Fachhochschule Koblenz - eine junge Hochschule mit Tradition

Die Fachhochschule Koblenz ist eine junge Hochschule, denn sie erlangte 1996 ihre Selbständigkeit. Die Fachhochschule Koblenz ist eine Hochschule mit Tradition, denn die Wurzeln des heutigen Fachbereichs "Werkstofftechnik Glas und Keramik" in Höhr-Grenzhausen reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Die Anfänge der Fachhochschule in Koblenz liegen in der Zeit unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Um den Mangel an gut ausgebildeten Bauingenieuren und Architekten zu beheben, gründete die Stadt Koblenz im Herbst 1948 eine Bauschule. Vier Dozenten und insgesamt 80 Studenten begannen damals in äußerst beengten Verhältnissen in einem Kapuzinerkloster in Ehrenbreitstein mit dem Unterricht. 1949 zog die Bauschule in eine ehemalige Kaserne auf der Karthause um, wo sie noch im selben Jahr mit den "Technischen Fachkursen Andernach" zu den sog. "Vereinigten Technischen Lehranstalten Koblenz" (VTL) zusammengeschlossen wurde. Elf hauptamtliche und sechs nebenamtliche Lehrkräfte unterrichteten in den drei Abteilungen Hochbau, Tiefbau und Maschinenbau insgesamt rund 300 Studenten. Zum Wintersemester 1951/52 kam die Fachrichtung Elektrotechnik hinzu. Dank des engagierten Einsatzes von Professoren, Studenten und der Stadt Koblenz entwickelten sich die VTL innerhalb eines Jahrzehnts zu einer der größten Ingenieurschulen in Rheinland-Pfalz.

Anfang der 70er Jahre entstand die "Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz", in welche die zwischenzeitlich verstaatlichte Koblenzer Ingenieurschule als eine von insgesamt sieben Abteilungen integriert wurde. Im Zuge dieser Umstrukturierung erweiterte man das ursprünglich rein technische Studienangebot um betriebswirtschaftliche und soziale Studiengänge. Außerdem wurde die bisher selbständige Keramikausbildung in Höhr-Grenzhausen (seit 1879 "Keramische Fachschule", 1953 "Höhere Fachschule", 1957 "Ingenieur- und Werkschule") 1971 der Abteilung Koblenz angegliedert. Eine weitere Bereicherung erfuhr die FH 1987 durch die Gründung des Instituts für Künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen.

Seit dem 1. September 1996 existiert die Fachhochschule Rheinland-Pfalz nicht mehr. Neben Koblenz entstanden sechs weitere eigenständige Fachhochschulen in Bingen, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Mainz, Trier und Worms.

Die Fachhochschule Koblenz zeichnet sich durch eine praxisnahe Ausbildung aus. Über das Technisch-Wissenschaftliche Institut Koblenz e.V. (gemeinsam mit der IHK), die Transferstellen für Elektromagnetische Verträglichkeit und Rechnerintegrierte Produktion, die Informationsvermittlungsstelle, das Institut für Weiterbildung in der Sozialen Arbeit sowie eine Reihe von amtlichen Prüfstellen betreibt sie einen regen Wissensaustausch mit Unternehmen und Institutionen der Region. In zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten suchen Professoren und Studierende gemeinsam nach wissenschaftlichen Lösungen für Probleme der Praxis. Die internationale Ausrichtung dokumentieren zahlreiche Kooperationsabkommen mit Hochschulen in ganz Europa und den USA.

Wichtige Weichen für die Zukunft hat die Fachhochschule Koblenz mit ihren beiden Neubauten gestellt: Der "RheinAhrCampus" in Remagen, der mit Mitteln des Bonn/Berlin-Ausgleichs finanziert wird, hat zum Wintersemester 1998/99 den Lehrbetrieb aufgenommen. Studieninteressierte können dort zwischen den innovativen Studiengängen Angewandte Mathematik (mit den Schwerpunkten Medizinmathematik und -informatik sowie Wirtschaftsmathematik), Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Lasertechnik, Medizintechnik und sportmedizinische Technik, Sportmanagement, Logistik und E-Business sowie dem Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen wählen. Mit der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen hat der RheinAhrCampus Remagen ein wissenschaftliches Profil, dass sehr hut in die Gesundheits- und Fitnessregion Ahrweiler passt. Darüber hinaus bildet der Standort Remagen den südlichen Abschluss der boomenden Medizintechnikregion Bonn.

Der Neubau in der Konrad-Zuse-Straße im Stadtteil Koblenz-Karthause bietet - ebenfalls seit dem Wintersemester 1998/1999 - den beiden Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Maschinenbau eine hervorragende Infrastruktur. Nach der Realisierung des zweiten Bauabschnitts sollen auch die übrigen Fachbereiche und die Verwaltung vom Finkenherd an diesen neuen Standort umziehen. Zur Zeit studieren insgesamt über 3.500 junge Frauen und Männer an der Fachhochschule Koblenz.


 

Hochschule Koblenz – University of Applied Sciences
Finkenherd 4
56075 Koblenz
Tel: +49 (0)261 9528-0
Fax: +49 (0)261 9528-567

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