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Gebäude in der Schlüterstraße, ehemalige Baugewerkschule


Haupteingang Campus: Das bauliche Herzstück der Fachhochschule Erfurt - der Campus in der Altonaer Straße


Campus Innenhof: Im Innenhof der Altonaer Straße können sich die Studierenden treffen und über das Studium austauschen

Fachbereich Architektur: Modellbesprechung bei den Architekten


Angewandte Informatik: Im Studienfach Angewandte Informatik werden "Virtuelle Realitäten" mithilfe modernster Technologien geschaffen

Fachhochschule Erfurt

Die Fachhochschule Erfurt ist eine von zwei Hochschulen in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Zum Wintersemester 2007/2008 haben sich 4.500 Studierende eingeschrieben.

Sie wurde am 01. Oktober 1991 gegründet. Obwohl sie eine wirkliche Neugründung ist, folgt sie einer langjährigen Hochschultradition in Erfurt. Sie schließt an die Tradition der königlich-preußischen Baugewerkeschule (1901), die Ingenieurschule für Gartenbau (1946) und die Ingenieurschule für Bauwesen (1947) an. Bis heute verbinden viele Erfurter die Fachhochschule mit dem Namen der Bau- oder Gartenbauschule. Auch der Fachbereich Versorgungstechnik (heute Gebäude- und Energietechnik) konnte 2000 bereits sein 45jähriges Jubiläum feiern.

Inzwischen findet man an der Fachhochschule Erfurt ein breites interdisziplinäres Angebot. Zu den Gründungsfachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Gartenbau, Landschaftsarchitektur, Sozialwesen und Versorgungstechnik (heute Gebäude- und Energietechnik) gesellten sich Wirtschaftswissenschaft, Konservierung und Restaurierung sowie Verkehrs- und Transportwesen.

Ergänzt wird das Angebot durch den interdisziplinären Studiengang Angewandte Informatik mit den Vertiefungsrichtungen Medien-, Ingenieur- und Wirtschaftsinformatik. Zum Wintersemester 2007/2008 komplettiert der
Studiengang Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement die traditionelle „grüne“ Ausbildung in Erfurt. Der Bereich Sozialwesen wird mit dem berufsbegleitenden Studiengang Bildung und Erziehung von Kindern erweitert.

Diese Erweiterungen des Studienangebotes bilden eine weitere Differenzierung gegenüber den anderen Thüringer Hochschulen und richten die Fachhochschule für die Zukunft aus. Auch mit der Besetzung „interessanter wie zeitbezogener“ Professuren (Medienprofessuren, Professur für Existenzgründung) reagiert die Hochschule auf die Erfordernisse einer modernen, praxisorientierten Ausbildung der Studierenden.

Die acht Fachbereiche sind derzeit noch auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt. Das bauliche Herzstück bildet der Campus in der Altonaer Straße. Hier sind die Fachbereiche Sozialwesen, Konservierung und Restaurierung, Verkehrs- und Transportwesen, die Angewandte Informatik sowie Teile der Gebäude- und Energietechnik und Bauingenieure beheimatet. Außerdem befinden sich die Verwaltung mit dem "Service Center Studium" und dem Prüfungsamt sowie das Hochschulrechenzentrum und die Bibliothek am zentralen Campus.
Das Domizil des "grünen" Bereichs Gartenbau, Landschaftsarchitektur sowie Forstwirtschaft liegt im Nordosten der Stadt, in der Leipziger Straße. Eine große Versuchsgewächshausanlage und weitläufige Freiflächen, ein großes Arboretum sowie ein moderner Landschaftslehrpark bieten praktische Bezüge.
Im Gebäude in der Schlüterstraße befindet sich der Fachbereich Architektur. Damit wird die über 100jährige Tradition der königlich- preußischen Baugewerkeschule bis heute fortgesetzt.

Am Steinplatz ist der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft untergebracht. Die Nähe zum Campus in der Altonaer Straße (etwa 200m) ermöglicht eine Ausbildung der Studierenden in modernen Sprachlaboren und eine spätere Nutzung des Audimax im 2008 fertiggestellten Hörsaal- und Laborgebäude.

Die Labore des Studienfaches Gebäude- und Energietechnik befinden sich noch in der Adalbertstraße. Dort ist eine der größten und modernsten Photovoltaikanlagen Thüringens installiert, die den Mitarbeitern und Studierenden beste Forschungs- und Lernmöglichkeiten auf dem Gebiet der Gewinnung und Nutzung von Solarenergie bietet. Im Sommer 2008 werden die Labore in das dann fertiggestellte Hörsaal- und Laborgebäude am Campus in der Altonaer Straße umziehen.

Die Labore des Studienfaches Bauingenieurwesen befinden sich noch in der Werner-Seelenbinder-Straße. Diese werden ab 2008 ebenfalls im neuen Hörsaal- und Laborgebäude in der Altonaer Straße angesiedelt sein.

Es gibt seit Gründung der Fachhochschule gute Kooperationen mit den unterschiedlichsten Unternehmen und Institutionen der Region sowie mit kommunalen Einrichtungen. Der Schwerpunkt für Forschungsleistungen der Fachhochschule Erfurt liegt auf der anwendungsorientierten Forschung und Dienstleistung, auf der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Ziel ist die Bereitstellung von Forschungs- und Entwicklungspotential insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen der Region, das diese aus eigener Kraft nicht bewältigen können.

Der jährlich stattfindende Unternehmens- Kontakt- Tag (Tag der Forschung), die vom Career Service organisierte "Firmenkontaktbörse" oder die alle 2 Jahre durchgeführte "Hausmesse Heizung/Sanitär" des Studienganges Gebäude- und Energietechnik sind Beispiele für die Zusammenarbeit und den Austausch mit der Wirtschaft.

Im März 2007 wurden folgende Forschungsschwerpunkte innerhalb der Hochschule definiert.

• Interaktive Kinder- und Jugendmedien
• Innovative Verkehrssysteme und effiziente Logistik- Lösungen
• Nachhaltige Stadt- und Raumentwicklung
• Nachhaltiges Bauen / Regenerative Energien

Diese Schwerpunkte sollen die Profilbildung der Hochschule unterstützen und die Fachhochschule Erfurt vom Wettbewerb abgrenzen.

Die Fachhochschule Erfurt verfügt über ein breites Netz von etwa 70 Partnerhochschulen weltweit. Damit wird es sowohl deutschen Studierenden ermöglicht, einen Studienaufenthalt im Ausland durchzuführen, als auch ausländischen Studierenden, ihr Wissen in Erfurt zu vertiefen.

Durch die Möglichkeit einer umfassenden Sprachausbildung im Sprachenzentrum, aber vor allem durch die dauerhafte Betreuung von der ersten Überlegung bis zum auswertenden Gespräch durch das Auslandsreferat, wird der Aufenthalt bestmöglich unterstützt.

Seit 2005 organisiert der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft jährlich eine zweiwöchige International Summer School zu wechselnden Themen aus aktuellen wirtschaftlichen Themenbereichen. Durch den wachsenden Erfolg ist die Fachhochschule Erfurt ermutigt, auch eine hochschulweite Summer School zu planen.

Das Zentrum für Weiterbildung der Fachhochschule Erfurt sieht sich als Partner der Region für wissenschaftliche Weiterbildung.

Durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Praxis gewährleistet das Zentrum aktuelle, maßgeschneiderte Bildungsangebote für Unternehmen und Personen aus dem beruflichen Umfeld. Das Angebot umfasst dabei sowohl Tagungen, Workshops und Seminare sowie Studienkurse.

Zahlreiche kleinere und größere Studentenclubs, Bars, Cafés und Kneipen sowie Feste der Fachhochschule Erfurt bereichern den Studienalltag und bringen angenehmen Zeitvertreib.

Rektor: Prof. Dr.-Ing. Heinrich H. Kill
Kanzler: Rudolf Tilly

 

Fachhochschule Erfurt
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99051 Erfurt 
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