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Medizinische Universität zu Lübeck


Die Medizinische Universität zu Lübeck

Studienangebot und Forschungstätigkeit der Lübecker Universität haben ihren Ausgangspunkt in der Medizin. Dies ist durch die Entwicklung der Hochschule begründet, die zunächst, 1964, als zweite Medizinische Fakultät der Universität Kiel eingerichtet wurde. Heute geht das Fächerspektrum über die Medizin hinaus, Wissenschaft und Lehre nutzen aber in vielfältiger Weise die enge Nachbarschaft zum Klinikum. Dies hat sich bundesweit als besondere Stärke des Lübecker Universitätsprofils erwiesen.

Das Profil der Medizinischen Universität zu Lübeck (MUL) ist durch Spitzenforschung und akademische Lehre an der Schnittstelle von Medizin, Naturwissenschaften und Technik gekennzeichnet. Die Universität hat eine Medizinische und eine Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und bietet die Voll-Studiengänge Humanmedizin und Informatik an.

An der Universität sind 2.000 Studierende, 160 Professorinnen und Professoren und 100 Privatdozentinnen und -dozenten tätig. Das Universitätsklinikum mit seinem Leistungsangebot der Maximalversorgung umfasst 21 Kliniken mit insgesamt 1200 Betten und 16 medizinische Institute. Mit ihren insgesamt über 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören die Medizinische Universität und das Klinikum zu den größten Arbeitgebern der Region Lübeck.

Das Fächerspektrum der Universität erweitert sich seit 1993 durch den Aufbau der Informatik. Zurzeit bestehen 15 Institute in der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, darunter auch das geisteswissenschaftliche Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Grundlagenfächer wie Mathematik und Theoretische Informatik und so zukunftsweisende neue Disziplinen wie Telematik oder das Institut für Multimediale und Interaktive Systeme. Im Lübecker universitären Diplom-Studiengang Informatik, der auf 450 Studienplätze ausgelegt ist und bundesweit ausgezeichnet nachgefragt wird, stehen die Nebenfächer Medizinische Informatik, Bioinformatik/Biomathematik, Elektrotechnik und Medieninformatik zur Auswahl.

Neben den Vollstudiengängen führt die Universität den Zusatzstudiengang Zellbiologie und gemeinsam mit der Fachhochschule den Studiengang Technisches Gesundheitswesen durch (zurzeit im grundständigen und im Ergänzungs-Studium insgesamt 508 Studierende). An der Universität besteht in Kooperation mit der Fernuniversität Hagen ein Zentrum für Fernstudium und Weiterbildung mit einem vielfältigen Angebot studienbegleitender und -vorbereitender Seminare. Das Studium generale der Universität wendet sich mit seinem Vortragsprogramm renommierter Wissenschaftler auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Bemerkenswert eng und effektiv ist die Zusammenarbeit mit der benachbarten Fachhochschule Lübeck. Gemeinsam mit ihr und der Musikhochschule Lübeck führt die Universität alle zwei Jahre den Lübecker Hochschultag durch, auf dem sich Studierende, Studieninteressierte und die Öffentlichkeit über Studienangebot und Profil der Lübecker Hochschulen informieren können.  Wissenschaftliche Kongresse in der Lübecker Musik- und Kongresshalle sind für die Hansestadt zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden.

Die Medizinische Universität zu Lübeck trägt diesen Namen seit 1985. Sie wurde 1964 als Medizinische Akademie Lübeck gegründet. Wissenschaftlich ist die Universität eng mit dem Medizinischen Laserzentrum Lübeck und dem Forschungszentrum Borstel (Zentrum für Medizin und Biowissenschaften) verbunden. Die Universität unterhält Hochschulpartnerschaften mit den Universitäten Bergen/Norwegen, Hangzhou/China, Budapest/Ungarn, Tartu (Dorpat)/Estland und Durham/USA.

Zu den international anerkannten Forschungsschwerpunkten der Lübecker Universität zählen insbesondere die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Sonderforschungsbereiche 367 ("Molekulare Mechanismen entzündlicher und degenerativer Prozesse") und 470 ("Glycostrukturen in Biosystemen - Darstellung und Wirkung") sowie eine Klinische Forschergruppe "Neuroendokrinologie" im Rahmen des Zentrums Innere Medizin, die sich mit aktuellen Fragestellungen der Hormonforschung befasst. Charakteristisch für den Standort Lübeck sind zahlreiche innovative Projekte im Bereich Medizintechnik in enger Kooperation mit der Industrie.

Die Universität ist an den Planungen der Hansestadt Lübeck und des Landes Schleswig-Holstein zum Hochschulstadtteil Lübeck beteiligt. Das stadtplanerische Konzept mit Modellcharakter umfasst insbesondere den Aufbau eines Wissenschafts- und Technologieparks (WTP) für einen intensiven Transfer zwischen Universität und Firmenneugründungen. Gemeinsam mit der Fachhochschule betreibt die MUL das Existenzgründerprojekt LIFE ("Lübecker Initiative für Existenzgründungen aus Hochschulen").

Die Zeitschrift FOCUS MUL berichtet vierteljährlich über Wissenschaft, Forschung und Lehre an der Lübecker Universität. Das jährlich erscheinende "Sonderheft Forschung" enthält die vollständigen Forschungsberichte der Universitätskliniken und -institute.


 

Medizinische Universität zu Lübeck
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