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Universität Bielefeld


Gründungsgeschichte der Universität Bielefeld

Anfang 1965 erteilte Kultusminister Professor Paul Mikat dem Münsteraner Soziologen Professor Helmut Schelsky den Planungsauftrag für eine Reformuniversität im ostwestfälischen Raum. Die daraufhin von Professor Schelsky konzipierten "Grundzüge einer neuen Universität" sind von Paul Mikat und Helmut Schelsky unter diesem Titel veröffentlicht worden.

Auf dieser Grundlage verabschiedete am 01.03.1966 der inzwischen vom Kultusminister berufene Gründungsausschuss für die Universität Bielefeld die "Strukturmerkmale der neuen Universität in Ostwestfalen". Die "Strukturmerkmale" wurden am 24.07.1967 vom Gründungsausschuss und seinem Wissenschaftlichen Beirat einhellig als "verfassungsmäßige Grundlage der neuen Universität" beschlossen. Die Landesregierung hat dazu in der 954. Kabinettssitzung am 24.10.1967 folgenden Beschluss gefasst: "Beim Aufbau der Universität Bielefeld sollen die Empfehlungen, die der Gründungsausschuss für die Universität Bielefeld am 24. Juli 1967 beschlossen hat, die Grundlage der weiteren Planung bilden. Die vorgesehenen Maßnahmen sind ausschließlich nach Maßgabe der im Haushalt bereitgestellten Mittel durchzuführen."

Die Fakultät für Mathematik, für Rechtswissenschaft und für Soziologie haben Lehre und Forschung im Aufbauzentrum (AZ) zum Wintersemester 1969/70 aufgenommen.

Die übrigen Fakultäten und Einrichtungen haben ihren Betrieb zunächst in Mieträumen aufgenommen. Auf dem jenseits der Voltmannstraße gelegenen Universitätsgelände entstanden die endgültigen Bauten. Diesen liegt ein Entwurf zugrunde, der von einem zentral organisierten Baukörper mit fakultätsspezifischen Differenzierungen ausgeht.

Nach der Neuorganisierung der Fakultät für Pädagogik, Philosophie, Psychologie am 01.03.1980 und der Zusammenführung mit der Pädagogischen Hochschule (PH) am 01.04.1980 und der Fach-zu-Fach-Zuordnung der bisherigen Fächer der PH mit denen der Universität am 01.10.1980 hat sich die Anzahl der Fakultäten an der Universität Bielefeld zunächst auf zwölf und mit den Gründungen der Technischen Fakultät und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften auf vierzehn erhöht.

Die Universität gliedert sich derzeit in folgende Fakultäten:

1. Fakultät für Biologie

2. Fakultät für Chemie

3. Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie

4. Fakultät für Gesundheitswissenschaften

5. Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

6. Fakultät für Mathematik

7. Fakultät für Pädagogik

8. Fakultät für Physik

9. Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft

10. Fakultät für Rechtswissenschaft

11. Fakultät für Soziologie

12. Technische Fakultät

13. Fakultät für Theologie, Geographie, Kunst und Musik

14. Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Die Fakultäten sind die "Grundeinheiten der Forschung und Lehre". Die akademische Lehre wird ausschließlich von den Fakultäten verantwortet.

Eine besondere Einrichtung ist das Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF). Es hat grundsätzlich die Stellung einer Fakultät. Im ZiF treffen sich (kurzfristig) Arbeitsgemeinschaften und (langfristig) Forschungsgruppen für Entwicklung, Diskussion und Erforschung derjenigen Fragenstellungen, die am Rande der oder zwischen den in immer stärkerem Maße spezialisierten Einzeldisziplinen liegen, aber gerade deshalb von außerordentlicher wissenschaftlicher Bedeutung sein können. In diesen Arbeitsgemeinschaften und Forschungsgruppen wirken neben Wissenschaftlern der Universität Bielefeld auch auswärtige und ausländische Wissenschaftler mit.

Weitere Einrichtungen der Universität Bielefeld sind: das Institut für Mathematische Wirtschaftsforschung, das Institut für Didaktik der Mathematik, das Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik, das Zentrum für Lehrerbildung, das Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, der Forschungsschwerpunkt Mathematisierung, das Interdisziplinäre Frauenforschungs-Zentrum, das Institut für die Simulation komplexer Systeme, die Universitätsbibliothek, das Hochschulrechenzentrum und Audiovisuelle Zentrum, die Kontaktstelle Wissenschaftliche Weiterbildung und die Transferstelle, ferner, als Einrichtung des Landes, die Laborschule und das Oberstufen-Kolleg.

Den Hochschulen des Gesamthochschulbereiches Bielefeld (Universität, Fachhochschule Bielefeld und Fachhochschule Lippe) und der Musikhochschule Detmold dient das interdisziplinäre Zentrum für Hochschuldidaktik (IZHD) als Einrichtung der Universität Bielefeld.


 

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Weitere Informationen: http://www.uni-bielefeld.de/