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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


Bewusstsein für Tradition und Innovation

Bewusstsein für Tradition und Innovation und eines der breitesten Fächerspektren in der Bundesrepublik kennzeichnen die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg. Verwurzelt in der klassischen humanistischen Bildung und aufgeschlossen für gesellschaftliche und technologische Veränderungen, will die FAU der Aufgabe gerecht werden, dem Fortschritt mit Umsicht und Verantwortungsbewusstsein den Weg zu bereiten. Mit ihren elf Fakultäten - davon neun in Erlangen und zwei in Nürnberg -, mit 257 Lehrstühlen und insgesamt über 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie die zweitgrößte Universität Bayerns und ein gewichtiger Faktor in Forschung und Lehre weit über die Region hinaus. Ihr hohes wissenschaftliches Potential macht die FAU zu einem leistungsfähigen Partner für Wirtschaft und Kultur. Mit einem Ausgabevolumen von über eine Milliarde Mark stellt die FAU einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor in der Region dar. An der FAU sind über 23 000 Studierende immatrikuliert, davon mehr als 17 000 in Erlangen und über 6 000 in Nürnberg. 80 % der Studierenden stammen aus dem fränkischen Raum.


Anfang mit 64 Studenten

1743 verwirklichte Markgraf Friedrich von Bayreuth seinen Plan, eine Landesuniversität zu errichten. Er siedelte diese neue Stätte der Gelehrsamkeit, damals nach Altdorf und Würzburg die dritte Hochschule im fränkischen Raum, in der Hugenottenstadt Erlangen an. Seit dieser Zeit sind Stadt und Universität eng miteinander verwachsen. 1769 fiel die Verantwortung für die Universität Markgraf Alexander von Ansbach und Bayreuth zu, der sie wesentlich förderte. Die Friedrich-Alexander-Universität trägt deshalb die Namen der beiden Fürsten, die ihre Anfangszeit entscheidend bestimmten.

Im Vergleich zum heutigen Großbetrieb FAU, der der gesamten Region ein vielschichtiges und umfangreiches Leistungsangebot zur Verfügung stellt, nehmen sich die Anfänge der "Friderico Alexandrina" bescheiden aus: Für die ersten Lehrveranstaltungen schrieben sich 64 Studenten ein, und in den darauffolgenden Jahrzehnten wurde die Zahl 200 selten überschritten. Von Beginn an war jedoch der gesamte traditionelle Fächerkanon vertreten. Seit dem Gründungsjahr 1743 bestehen an der Erlanger Universität die vier klassischen Fakultäten Theologie, Rechtswissenschaft, Medizin und Philosophie.

1927 wurden die naturwissenschaftlichen Fächer aus der Philosophischen Fakultät ausgegliedert und in einer Naturwissenschaftlichen Fakultät zusammengefasst. Die Naturwissenschaften - inzwischen auf drei Fakultäten verteilt - leisten heute neben eigenen vielfältigen Forschungen und umfangreichen Lehrangeboten für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs die Grundausbildung für die Studierenden der Technischen und der Medizinischen Fakultät.


Rasantes Wachstum ab 1961

Die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist seit 1961 Teil der Universität. Damals wurde die im Jahre 1919 gegründete städtische Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nürnberg als sechste Fakultät in die FAU aufgenommen. Seither trägt die Universität den Namen "Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg".

1966 wagte die FAU als erste der klassischen deutschen Universitäten den Versuch, in ihre humanistische Tradition die Welt der modernen Technik zu integrieren: Die Technische Fakultät wurde gegründet. Die vormalige Pädagogische Hochschule Nürnberg wurde 1972 als Erziehungswissenschaftliche Fakultät in die FAU aufgenommen. Sie ist die einzige Erziehungswissenschaftliche Fakultät an einer bayerischen Universität.


Forschung

Zehn Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), drei DFG-geförderte Forschergruppen und die Teilnahme an zahlreichen Schwerpunktprogrammen der DFG wie auch am Großteil der Bayerischen Forschungsverbünde sind derzeit der augenfälligste Ausdruck sowohl grundlagenorientierter wie praxisbezogener Forschungsarbeit an der FAU. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs stehen zur Weiterqualifizierung derzeit acht Graduiertenkollegs zur Verfügung.

Mit zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen sowie interdisziplinären Kontakt- und Verbundstudienprojekten dient die Universität der Region als viel gefragter Träger und "Exporteur" von wissenschaftlichem Sachverstand, der von den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft genutzt wird. Die "Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer", 1981 von der Universität eingerichtet, bewährt sich als Mittler zwischen Forschung und Praxis, insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft. Inzwischen sorgt eine Reihe von weiteren Einrichtungen an der FAU dafür, dass aktuelle Forschungsergebnisse nutzbar gemacht werden. Die breite und stabile Kooperation zwischen Universität und Wirtschaft trägt für alle Beteiligten Früchte.


Klinikum

Die 24 Einzelkliniken des Universitätsklinikums bilden als Krankenhäuser der höchsten Versorgungsstufe neben dem Nürnberger Klinikum das medizinische Rückgrat der Region. Sein Einzugsgebiet ist größer als das vieler vergleichbarer Universitäten. Für Erlangen und seine nähere Umgebung erfüllt es zusätzlich die Funktion eines Stadtkrankenhauses. Nicht nur besonders seltene oder schwere Krankheiten prägen das Bild der Erlanger Medizin; die "alltäglichen" Fälle gehören ebenso in die Zuständigkeit des Universitätsklinikums. Für Diagnostik, Therapie und Forschung steht eine hochmoderne apparative Ausstattung zur Verfügung.


Interdisziplinarität

Die FAU hat frühzeitig erkannt, dass die Zukunft der Wissenschaft in hohem Maße von fachübergreifender Zusammenarbeit abhängen wird, und auf diese Herausforderung auch organisatorisch flexibel reagiert. Geschehen ist dies beispielsweise durch die Gründung des Instituts für Recht und Technik, des Instituts für Europäisches Wirtschaftsrecht oder der Sektion Nordamerika am Zentralinstitut für Regionalforschung. Interdisziplinäre Einrichtungen sind auch das Sprachenzentrum, das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum oder das Zentralinstitut für Regionalforschung ebenso wie das Sportzentrum oder das Regionale Rechenzentrum. Der interdisziplinäre Forschungsverbund Lasertechnologie Erlangen (FLE), gegründet 1987, hält engen Kontakt zu seinen Partnern aus der Industrie in Mittelfranken.


Internationalität

Internationalität in Studium, Forschung und universitärer Praxis ist vornehmlich seit der weltweiten Globalisierung der Märkte zu einer hochschulpolitischen Aufgabe von besonderer Bedeutung geworden. Traditionell interdisziplinär und international orientiert, war die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg schon früh auf diese Entwicklung eingestellt. "Internationalität" ist in ihrem Selbstverständnis und Wirken ein zunehmend zentrales Anliegen. Seit vielen Jahren unterhält die FAU Partnerschaften und Kontakte mit Universitäten in 20 Ländern in aller Welt. An der FAU waren 1998 über 1800 ausländische Studierende aus nahezu 100 Staaten immatrikuliert, während etwa 560 deutsche Studierende der FAU sich mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen eines ERASMUS/SOKRATES-Projektes zu Studienzwecken im Ausland aufhielten. Wissenschaftler der FAU haben zu ihren Kolleginnen und Kollegen in 20 Ländern der Erde zum Teil seit vielen Jahren intensive Kontakte in Forschung und Lehre, die z.T. die Grenzen reiner Wissenschaftsorientierung weit überschritten haben. Ausländische Wissenschaftler aus nahezu 50 Ländern waren im WS 97/98 an der FAU zu Gast. Internationale Studiengänge, Studiengänge mit hohem Fremdsprachenanteil und Doppeldiplome haben in den letzten Jahren das Ausbildungsspektrum der FAU erheblich erweitert. Die Internationalen Ferienkurse der FAU sind seit über zwanzig Jahren bei Studierenden aus allen Ländern der Erde gefragt, und die Bemühungen um die Pflege der Kontakte zu ausländischen Alumni werden intensiviert.


Universität der kleinen Wege

Als stetig gewachsene Hochschule ist die FAU auch städtebaulich eng verflochten mit der Stadt Erlangen, die früher eine reine Universitätsstadt war. Die meisten Einrichtungen der Universität sind in den Stadtkern integriert; der Campus im Süden von Erlangen, der für die Technische Fakultät und die Neubauten der Naturwissenschaftlichen Fakultäten errichtet wurde, ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Dank der günstigen Verkehrsverbindungen ist das 20 Kilometer entfernte Nürnberg schnell und problemlos erreichbar.


 

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Schloßplatz 4
91054 Erlangen
Tel: +49 (0)9131/85-0

Pressemeldungen

Leistungsspektrum

Weitere Informationen: http://www.uni-erlangen.de