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Der Tag der Normen - Standards in der Druckbranche


PMA Marktforum: „Der Tag der Normen - Standards in der Druckbranche“ betonte den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Standards und sicheren Produktionsprozessen

29.06.2005. Seit der drupa 2004 haben sich die für die Druckbranche wichtigen Standards bereits weiterentwickelt. Das kürzlich stattgefundenen Marktforum der Print Media Academy (PMA) in Heidelberg „Der Tag der Normen - Standards in der Druckbranche“ informierte die rund 80 Teilnehmern über die wichtigsten Neu- und Weiterentwicklungen.

Neben dem Prozess Standard Offsetdruck erfuhren die Teilnehmer unter anderem alles Wichtige über ICC v4 Profile, PDF-X3, JDF oder den ISO-Standard Digitalproof. So unterschiedlich die vorgestellten Themen auch waren, die Referenten, unter anderem von der IFRA, der FOGRA, der CIP4-Organisation wie aus dem Agenturwesen und Druckereibetrieben, kamen alle zu demselben Schluss: Eine sichere Produktion und das Reproduzieren einer bestimmten Qualität macht den Einsatz bestimmter Standards unerlässlich, vor allem im Bereich des Farbmanagements.

An dieser Stelle gibt es bei manchen Druckereien immer noch einen Verbesserungsbedarf in Bezug auf die gelieferte Qualität. Einhellig verwiesen die Referenten auch auf den Zusammenhang von Standardisierung und erhöhter Stabilität, da der Einsatz von Standards zu einer messbaren Qualitätsverbesserung führt, die sich im Verkaufsgespräch dokumentieren und argumentativ verwenden lässt. Der Preis für den Druck bleibt stabil, und nicht nur der Drucker, sondern auch der Kunde kann auf nachprüfbare Kriterien zurückgreifen. „Druckaufträge können nur dann optimal ausgeführt werden, wenn die Schnittstellen vom Auftraggeber bis zur Druckerei allgemein verbindlich definiert werden“, erklärte Dr. Friedrich Dolezalek, Vorsitzender des ISO Ausschuß für grafische Technologie und Moderator der Veranstaltung.

Die Drucker müssten erkennen, dass sie von der Einführung von Standards sowohl auf wirtschaftlicher und produktionstechnischer als auch auf rechtlicher Basis profitierten. Dr. Rainer Prosi, Technical Director der CIP4-Organisation unterstrich in diesem Zussammenhang die Bedeutung des neuen Branchenstandards JDF für den Aufbau eines einheitlichen Workflows von der Agentur, über die Vorstufe und den Druck bis zur Weiterverarbeitung, der sowohl in den Agenturen als auch den Druckereibetrieben zu mehr Effizienz, Transparenz und besserer Kostenkontrolle führt.

Das nächste Marktforum der Print Media Academy findet am 11. Oktober 2005 zum Thema „Fälschungssichere Drucksachen“ statt.

Weitere Informationen:
www.heidelberg.com


 

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