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Offene Speichertechnologien für Information on Demand


IBM und Network Appliance gemeinsam gegen EMC

Armonk/Sunnyvale (USA), 6. April 2005 – IBM und Network Appliance gaben heute eine strategische Geschäftsbeziehung für ihr Storage-Business bekannt, zu der auch die Vereinbarung eines OEM-Abkommens gehört. IBM ist damit in der Lage, unter seinem Label die NetApp Lösungen für Unified Storage, NAS und iSCSI/IP SAN zu verkaufen. Neben der FAS Serie zählen dazu auch die NearStore Systeme, die V-Series sowie das Software-Angebot. IDC meldete kürzlich, dass NetApp bei NAS und iSCSI im Kalenderjahr 20041 gemessen am Umsatz der Marktführer war. Aufgrund seiner Marktpräsenz wird IBM mehr Länder erreichen als jeder andere NetApp OEM-Partner. Die Hersteller wollen damit Lösungen für „Information on Demand“ im Markt etablieren und gleichzeitig IBMs Storage-Portfolio erweitern. IBM verfügt bereits über eines der größten und am weitesten entwickelten Produktsets für Storage und Information Management.

NetApp Applikationen sollen künftig stärker in IBM Tivoli Storage Manager integriert werden. Das Tool ist eine bevorzugte Backup und Recovery-Lösung für NetApp Produkte und ein zentrales Element der IBM TotalStorage Open Software-Familie. Gegenüber Kunden, die zunehmend komplette, mehrstufige Speicherlösungen nachfragen, wird NetApp IBM als seinen bevorzugten Lieferanten von Bandspeichern positionieren. Weitere strategische Chancen sollen geprüft werden.

„Die Beziehung zwischen IBM und Network Appliance ist ein Paradebeispiel dafür, wie zwei Marktführer, die aktiv offene Standards unterstützen, zusammenarbeiten, um Lösungen für Information on Demand anzubieten“, sagte Andy Monshaw, General Manager, IBM Storage Systems. „Für Kunden könnte die Wahl bei Information Management und Storage nicht eindeutiger sein – offene Lösungen mit Innovationen auf Systemebene von IBM und NetApp oder proprietäre, punktuelle Lösungen von EMC.“

„Mit dieser Geschäftsbeziehung bringen wir NetApp Storage-Lösungen mit der weltweiten Marktpräsenz, der Service-Organisation und dem Technikportfolio von IBM zusammen“, sagte Dan Warmenhoven, Chief Executive Officer, Network Appliance. „Wir werden im Lauf des Jahres unsere gemeinsamen Lösungen herausbringen und erwarten, dass diese Beziehung für beide Seiten auf lange Sicht positiv ist.”

Das Speichern von Informationen in einer von „On Demand“ geprägten Umgebung ist kritisch, da Kunden einer wahren Daten-Sintflut gegenüber stehen. „Information on Demand“ kann dabei helfen, die Bereitstellung von Informationen weitgehend zu bündeln und eine bessere Ausrichtung auf Geschäftsprozesse zu erreichen.

Weitere Informationen:
www.netapp.de


 

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