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Network Appliance GmbH


Network Appliance im Profil

Rückblick

Network Appliance und Enterprise Storage-Networking sind Synonyme. Die Idee, Storage vom Server abzukoppeln und direkt im Netzwerk für den Datenzugriff bereitzustellen, setzt der kalifornische Hersteller mit Sitz in Sunnyvale seit 1992 konsequent um. James Lau und Dave Hitz, die beiden Gründer, wandten das Prinzip einer Appliance – die Konzentration auf eine dedizierte Funktion – erstmals auf Serversysteme an und entwickelten ein Microkernel-Betriebssystem für den schnellen, einfachen und zuverlässigen Datenzugriff über ein Netzwerk. 1993 entstand auf Basis dieser Software namens „Data OnTap“ – Daten frisch gezapft – die erste NetApp Speicherlösung, die damals sieben Festplatten à 1 Gigabyte Speicherkapazität bot. Mit dieser Lösung legte Network Appliance den Grundstein für den Markt des „Network Attached Storage“ (NAS), in dem das Unternehmen heute mit weltweit über 51.000 installierten Systemen der Marktführer ist.

Elf Jahre später beträgt die Speicherkapazität der Systeme ein Vielfaches der ehemals sieben Gigabyte. Diese Entwicklung spiegelt nicht nur die dynamische Entwicklung des Storage-Marktes wider, sondern auch die technische Innovationskraft von Network Appliance. So wurde die Storage-Kapazität gemäß den Anforderungen der Kunden und des Marktes in Multi-Terabyte-Bereiche ausgedehnt. Zudem wurde die ursprüngliche Unterstützung von Unix sukzessive um Windows und Web ergänzt. Damit lässt sich über diese unterschiedlichen Netzwerke ein gemeinsamer Zugriff auf denselben Storage-Pool herstellen. Neue Protokolle wie DAFS, Fibre-Channel und iSCSI kamen hinzu und erweiterten das Spektrum des Storage-Networking in das Enterprise-Segment.

Network Appliance notiert seit dem Börsengang 1995 unter dem Symbol NTAP an der Nasdaq. Das Unternehmen zählt zu den Gründungsmitgliedern der Fortune e-50 und ist im Nasdaq 100 und S&P 500 gelistet. Zum Ende des Geschäftsjahres 2001 am 30. April 2001 überschritt Network Appliance erstmals die Umsatzschwelle von einer Milliarde US-Dollar.

In Europa ist Network Appliance seit 1994 vertreten und hat seinen Europasitz in Hoofddorp bei Amsterdam. Die Entwicklung des Unternehmens in Zentraleuropa prägte maßgeblich Andreas König, heute Vice President Sales EMEA bei Network Appliance. Er begann 1996 mit dem Aufbau der Vertriebsstrukturen des Unternehmens in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Einblick

Das komplette Angebot von Network Appliance aus Hardware, Software und Services ist darauf ausgerichtet, eine niedrige Total Cost of Ownership und einen schnellen Return on Investment zu erreichen. Das Prinzip Einfachheit – im Design der Lösungen ebenso wie in deren Implementierung und Betrieb – lässt sich hier wie ein roter Faden verfolgen. Vor allem Unternehmen aus der Automobilindustrie, Energiewirtschaft, Finanzdienstleistung, Medienindustrie, Pharmabranche und Telekommunikation wissen dies zu schätzen und nutzen Systeme von Network Appliance, um Storage kosteneffizient zu konsolidieren und so eine einfachere Verwaltung, mehr Performance und höchste Verfügbarkeit ihrer erfolgskritischen Daten zu erreichen.

Als technische Innovation sind hier zwei Entwicklungen hervorzuheben: die Unterstützung von Fibre-Channel-SAN-Umgebungen im Rahmen des Unified Storage-Ansatzes von Network Appliance sowie die Integration des iSCSI-Protokolls, das den Aufbau von dedizierten Storage-Netzwerken basierend auf bestehenden Ethernet-Netzwerken erlaubt. Beides unterstreicht die bedeutende Rolle von Network Appliance als technologischer Vorreiter im Storage-Markt und zeigt, wie der Storage-Spezialist Lösungen für die Anforderungen seiner Kunden rund um Storage-Konsolidierung, hoch performanten Rechenzentrumsbetrieb, Business-Continuance und verteilte Enterprise-Applikationen entwickelt.

Im Rahmen seines Hardware-Spektrums bietet Network Appliance basierend auf Data ONTAP vier Produktlinien. Die FAS-Systeme sind schnelle, hoch verfügbare Primary Storage-Systeme, die sich von Workgroup/Abteilungsgröße bis hin zum Rechenzentrumsbetrieb skalieren lassen. Sie sind nicht nur ideal für die Datenkonsolidierung, sondern vereinfachen zudem das Datenmanagement. Mit NearStore begründete Network Appliance im März 2002 den Markt für Nearline Storage. NearStore ergänzt die bestehende Speicherinfrastruktur durch eine vereinfachte Datensicherung, schnelle Restores und als kostengünstige Plattform für das Vorhalten von Referenz- und Archivdaten mit zig Terabyte Umfang. Mit der V-Series, ehemals NetApp gFiler, entstand eine innovative Storage-Konsolidierungslösung mit Unified SAN- und NAS-Zugriff auf Daten, die in Fibre Channel SAN Storage Arrays von HDS, IBM und anderen gespeichert sind. Damit bezieht Network Appliance auch diese Infrastruktur in das große Ganze des Enterprise Storage Networking ein. Die NetCache-Linie rundet das Hardware-Portfolio um Internet Access und Security (IAS) Appliances ab, die sicher, zuverlässig und einfach zu verwalten sind. Die IAS-Lösung von NetApp vereint mehrere Technologien für Web-Sicherheit und Applikationsbereitstellung in einer einzigen Plattform und integriert Features für Proxy Server, Caching, Zugangskontrolle und Authentifizierung mithilfe von Software für Content Filtering, Virenkontrolle, Nutzungsberichte usw.

Network Appliance hat darüber hinaus ein umfangreiches Software-Portfolio entwickelt, das auf einer einzigartigen Snapshot-Technologie basiert. Sie sorgt nicht nur für platzsparendes, schnelles Online-Backup zu beliebigen Zeitpunkten, sondern auch für schnelles Restore in Sekunden statt Stunden. Darauf aufbauend hat Network Appliance verschiedene Lösungen für Mirroring, Clustering, Compliance und Virtualisierung entwickelt, um die Hochverfügbarkeit und Sicherheit kritischer Unternehmensdaten in verteilten Umgebungen zu gewährleisten.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2005 erzielte der Hersteller einen Umsatz von 451,8 Millionen US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2005 belief sich der Umsatz auf 1,6 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 225,8 Millionen US-Dollar nach GAAP. Network Appliance hat derzeit weltweit 89 Standorte und beschäftigt zirka 3.600 Mitarbeiter. In der Liste der „100 Best Companies to Work For” des Fortune Magazines wird das Unternehmen 2005 bereits das dritte Jahr in Folge geführt und belegte zuletzt den 24. Platz. In Zentraleuropa beschäftigt Network Appliance zirka 200 Mitarbeiter. Die Vertriebsbüros in Hamburg, Mörfelden, Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Walldorf, Wien und Zürich werden von Grasbrunn bei München aus geleitet.

Network Appliance vertreibt seine Produkte direkt sowie indirekt über ein Netz von Resellern wie Fujitsu Siemens Computers und IBM Global Services. Strategische Partnerschaften bestehen unter anderem mit Cisco, FileNet, Hitachi Data Systems, IBM, Open Text/IXOS, Microsoft, Oracle, RealNetworks, SAP und VERITAS Software.

Ausblick

Unternehmen erwarten heute schnellen, zuverlässigen und sicheren Datenzugriff und neue Ansätze für das Information Lifecycle Management. Storage Grids sind dafür die passenden Grundlage. Network Appliance verfolgt diesen Ansatz als logische Weiterentwicklung des Enterprise Storage-Gedankens seit einigen Jahren, wie nicht nur die Unified Storage-Architektur zeigt, sondern auch weitgehende Virtualisierungsansätze. Mit der Übernahme von Spinnaker Networks – Insidern bekannt als innovative Software-Schmiede für hoch skalierbare Speicherarchitekturen und Virtualisierung – war ein weiterer Schritt getan, um die NetApp Vision eines Storage Grids in die Realität umzusetzen. Die Kombination der Unified-Storage- und Software-Lösungen von Network Appliance mit den modernen, verteilten Systemarchitekturen von Spinnaker wird den Trend zu vernetztem Speicher weiter voranbringen. Unternehmen mit hohem Datenaufkommen werden von einer höheren Performance, größerer Flexibilität und Skalierbarkeit, verbesserter Infrastrukturzuverlässigkeit und einer engeren Integration mit Datenbanken und Anwendungen profitieren.

Die regelbasierte Automatisierung des Verhaltens eines Storage Grids und seine Eignung für heterogene Umgebungen senkt unmittelbar die Kosten einer Storage-Infrastruktur. Storage Grids beeinflussen zudem das Verhältnis von Mensch und Technik. Bisher wurden die Arbeitsprozesse und damit der Mensch davon bestimmt, was IT-technisch machbar ist. Mit Storage Grids kehrt sich dies um: Die Daten folgen dem Nutzer – wohin auch immer. Mehr Flexibilität beim Zugang zu Informationen ist kaum möglich.



Anwenderberichte:
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Network Appliance GmbH
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