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Start der Aufklärungskampagne „Gelenkrheuma? Symptome erkennen - aktiv eingreifen!“


Nürnberg, 26. November 2004

Mitte November 2004 startet Novartis die Aufklärungskampagne „Gelenkrheuma? Symptome erkennen - aktiv eingreifen!“

In Deutschland sind rund 800.000 Menschen, davon ca. 600.000 Frauen, von Rheumatoider Arthritis – der häufigsten entzündlich rheumatischen Erkrankung – betroffen, und erfahren häufig erst nach Monaten oder Jahren eine wirksame Behandlung. Häufig ist dies zu spät – denn gerade in den ersten Monaten schreitet die Erkrankung rasch voran und kann innerhalb von kurzer Zeit zu irreversiblen Gelenkzerstörungen führen. Ziel der Aktion ist es, Betroffene für das Krankheitsbild der Rheumatoiden Arthritis (RA) aufzuklären, damit sie frühzeitig eine wirksame Behandlung erfahren:

· Was unterscheidet die RA von anderen rheumatischen Erkrankungen?
· Was sind die Symptome einer RA und wer ist besonders gefährdet?
· Warum ist eine frühzeitig einsetzende Behandlung so wichtig?
· Welche Therapien sind wirksam, welche nicht?
· Wie wirken Basistherapeutika?
· Was sind die Ursachen einer Rheumatoiden Arthritis?

Klare Antworten auf diese Fragen gibt es, leicht verständlich formuliert und durch Patienten- und Arztinterviews veranschaulicht, im Internet unter www.aktiv-eingreifen.de.
Obwohl es sich bei der Rheumatoiden Arthritis um eine Autoimmunerkrankung handelt, die häufig schwer verläuft und die Gelenke zerstört, finden Erkrankte meist erst nach einer unnötig langen Leidenszeit ihren Weg zu einer wirksamen Behandlung. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen ist bekannt, dass Patienten mit Rheumatoider Arthritis sich im Mittel erst nach eineinhalb Jahren mit weit fortgeschrittener Erkrankung beim Arzt vorstellen. Häufig werden erste Symptome nicht richtig zugeordnet und nicht ernst genommen. Die Patienten setzen zu Beginn ihrer Erkrankung häufig auf eine rein symptomatische Schmerztherapie.

Dies lindert zwar die Beschwerden, das Fortschreiten der Gelenk zerstörenden Krankheitsvorgänge wird aber nicht beeinflusst. Dabei sollten eigentlich nicht mehr als drei Monate zwischen dem ersten Auftreten von Gelenkschmerzen und der sicheren Diagnose sowie dem Beginn einer wirksamen Therapie verstreichen, erklärt Prof. Dr. Klaus Krüger, Rheumatologe aus München. „Gerade der Beginn der Rheumatoiden Arthritis stellt die kritische Phase dar, denn bei etwa zwei Dritteln der Patienten schreitet der Krankheitsprozess in den ersten Monaten sehr rasch voran“, mahnt der Rheumatologe.

Die Aufklärungskampagne „Gelenkrheuma? Symptome erkennen - aktiv eingreifen!“ will dazu beitragen, wertvolle Zeit für den Patienten zu gewinnen und die Dauer von ersten Symptomen bis zur wirksamen Behandlung zu verkürzen. Ein aufgeklärter Patient weiß, dass er nicht abwarten darf, sondern aktiv in seine Erkrankung eingreifen muss – je früher desto besser. Denn wenn die Knorpel- und Knochensubstanz schon so weit angegriffen ist, dass jede Bewegung Probleme bereitet, ist es bereits zu spät; die entstandenen Gelenkzerstörungen können nicht wieder rückgängig gemacht werden.

Durch den Einsatz von modernen krankheitsverändernden antirheumatischen Medikamenten (DMARDs) ist es heute möglich, das Immunsystem zu überlisten und in die zerstörerischen Prozesse steuernd einzugreifen. Die Therapie wird meistens mit dem Wirkstoff Methotrexat (MTX) eingeleitet. Wenn ein Patient MTX nicht verträgt, kann beispielsweise auf den Wirkstoff Ciclosporin umgestiegen werden, der seit Anfang des Jahres unter dem Produktnamen Immunosporin® speziell für Patienten mit Autoimmunerkrankungen erhältlich ist. Denn Ciclosporin hemmt mindestens ebenso wirksam die fortschreitende Gelenkzerstörung. Und diejenigen, bei denen MTX keine zufrieden stellende Besserung bringt, können eine Kombination aus MTX und Ciclosporin bekommen. Die beiden Substanzen ergänzen sich gut: Sie greifen an verschiedenen Stellen in das fehlgeleitete Immunsystem ein, nämlich bei den so genannten T-Zellen (Ciclosporin) bzw. Fresszellen (MTX).

Je früher dies geschieht, desto besser sind die Aussichten für die Betroffenen. www.aktiv-eingreifen.de liefert deshalb Informationen zum Krankheitsbild und seinem Verlauf, zeigt Diagnose- und Therapiemöglichkeiten auf und bietet Orientierungshilfe bei der Suche nach spezialisierten Behandlungszentren. Mit der Aktion „Tipps und Tricks für den Alltag: Patienten helfen Patienten“ enthält die Webseite außerdem ein interaktives Tool mit der Möglichkeit, Erfahrungen an andere Betroffene weiterzugeben.

Informationsblätter zur Aufklärungskampagne im Internet können – angesprochen sind hier insbesondere Hausärzte, Allgemeinmediziner und Orthopäden – zum Aufhängen bzw. Auslegen in ihren Praxen unter der e-Mail-Adresse aktiv.eingreifen@pharma.novartis.com oder der Faxnr. 0911/273 12-290 angefordert werden.

Über Novartis

Die Novartis AG (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Pharma und Consumer Health. Im Jahr 2003 erzielte der Konzern einen Umsatz von USD 24,9 Milliarden und einen Reingewinn von USD 5,0 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 3,8 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern.


 

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