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Continental kann Marktposition bei ESP in den USA ausbauen


Alle großen US-Hersteller statten zahlreiche SUV Modelle in Serie aus

Hannover, 23. November 2004. Die Continental AG baut in den USA ihre führende Marktposition bei elektronischen Stabilitätskontrollsystemen (ESP) für Autos weiter aus. Nachdem die US-Automobilhersteller aus Detroit angekündigt haben, fast alle SUV-Modelle serienmäßig mit dieser innovativen Sicherheitsausrüstung auszustatten, wird Continental die Auslieferungen von ESP-Systemen in den USA 2005 verdoppeln und 2006 verdreifachen können. „Wir werden im kommenden Jahr im US-Markt die Millionengrenze bei der Stückzahl klar überschreiten“, kündigte Continental-Vorstand Dr. Karl-Thomas Neumann am Dienstag an.

„Wir gehen davon aus, dass die ESP-Ausstattungsraten in den USA in den kommenden Jahren stetig steigen werden, weil diese Sicherheits-Technologie dort immer bekannter wird. Nach den SUVs werden künftig auch Modelle anderer Segmente zunehmend mit ESP ausgerüstet werden, da ein wachsendes Interesse an einer Ausstattung weiterer Pkw und Minivans festzustellen ist”, sagte Dr. Neumann. „Deshalb sind hier weiter zweistellige Wachstumsraten möglich.“

„Die Entscheidung unserer Kunden, immer mehr Fahrzeuge serienmäßig mit ESP auszustatten, wird für noch mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Eine Studie der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA kommt zu dem Ergebnis, dass das Risiko tödlicher Unfälle mit ESP in Pkw um 30 Prozent und in SUVs um 63 Prozent gesenkt wird. Bei Unfällen, an denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist - Überschläge eingeschlossen -, reduziert ESP nach Angaben der NHTSA dieses Risiko in Pkw um 35 Prozent und in SUVs um 67 Prozent.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch andere Untersuchungen in Europa, Japan und den USA. Diese Studien gehen davon aus, dass eine Ausstattung aller Fahrzeuge in den USA mit ESP jährlich rund 7.000 Menschen das Leben retten und volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 35 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen würde“, unterstrich Dr. Neumann.

In den USA sind nur ca. 10 Prozent der Neuwagen mit dem Sicherheitssystem ESP ausgerüstet - gegenüber 60 Prozent in Deutschland. „Dies zeigt deutlich das enorme Wachstumspotenzial für eines unserer innovativsten Produkte im Markt“, sagte Dr. Neumann. Er wies darauf hin, dass Continental neben den US-Automobilherstellern auch europäische und japanische Automobil-Produzenten mit ESP-Systemen für den US-Markt beliefert.

Der Continental-Konzern ist ein führender Anbieter für Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik, Reifen und Technische Elastomere. In 2003 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,5 Mrd Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 73.000 Mitarbeiter.



Continental Set to Boost Market Position for ESC in the U.S.A.
All major U.S. manufacturers fit ESC as standard on numerous SUV models


Hanover, Germany, November 23, 2004. Continental AG is continuing to expand its leading position for vehicle Electronic Stability Control (ESC) systems in the U.S. market. Following announcements by the Detroit-based U.S. automobile manufacturers that they intend to make this innovative safety equipment available as standard equipment in almost all SUV models, Continental is set to double its deliveries of ESC systems to the U.S.A. in 2005, and to triple them in 2006. “Next year will see us clearly topping the million mark for volumes in the U.S. market,” announced Continental board member Dr. Karl-Thomas Neumann on Tuesday.

“We are expecting a steady rise in ESC equipment rates in the U.S.A. during the coming years as this safety technology becomes more well-known there. SUVs will be followed by more and more models in other segments being fitted with ESC, as we are seeing growing interest in applying this safety equipment to more passenger cars and minivans,” said Dr. Neumann. “This will offer us the opportunity to continue posting double-digit growth rates in an important segment.”

“The decision of our customers to install ESC as standard equipment in more and more vehicles will ensure greater safety on the roads. A study conducted by the National Highway and Traffic Safety Administration (NHTSA), the U.S. traffic safety agency, revealed that ESC cuts the risk of deadly crashes by 30 percent in passenger cars and 63 percent for SUVs.

Looking at single vehicle crashes, including rollovers, NHTSA found ESC reduced those incidents in passenger cars by 35 percent and single vehicle crashes in SUVs by 67 percent. Other studies in Europe, Japan and the U.S. reached similar results. Together these studies suggest that if all vehicles in the U.S. were equipped with ESC, there is a potential to save more than 7,000 lives per year and $35 billion in economic costs,” underlined Dr. Neumann.

Currently, only about 10 percent of new cars are equipped with the ESC safety system in the U.S.A. – compared with 60 percent in Germany. “This clearly shows the enormous growth potential for one of the most innovative products we have on the market”, said Dr. Neumann. He pointed out that, in addition to U.S. automobile manufacturers, Continental also supplies European and Japanese vehicle makers with ESC systems for the U.S. market.

The Continental Corporation is a leading supplier of brake systems, chassis components, vehicle electronics, tires and technical elastomers. In 2003 the corporation realized sales of EUR 11.5 billion. At present it has a worldwide workforce of nearly 73,000.


 

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