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Postbank weiter auf Erfolgskurs


Bestes Neun-Monats-Ergebnis / Dynamik im Kundengeschäft hält an / Provisionsergebnis steigt deutlich/ Postbank will Ergebnisziel übertreffen

Mit den besten neun Monaten ihrer Geschichte hat die Deutsche Postbank AG auch im dritten Quartal 2004 ihre erfreuliche Entwicklung fortgesetzt. Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem sehr guten Vorjahresquartal um 33% auf 160 Mio. €. Es übertraf damit auch das zweite Quartal 2004 um knapp 10%. Kumuliert wuchs das Vorsteuerergebnis um rund 39% auf 449 Mio. €. Nach Abzug von Minderheitsanteilen und Steuern beträgt das Neun-Monats-Ergebnis 291 Mio. €.

Auf dieser Basis ist die Postbank zuversichtlich, das ursprüngliche Ziel, das Vorsteuerergebnis 2004 um 15% gegenüber Vorjahreswert zu verbessern, übertreffen zu können. Für das Jahr 2006 hält sie daran fest, eine Eigenkapitalrendite vor Steuern in Höhe von 15% und eine Cost-Income-Ratio von unter 65% erreichen zu wollen.

Die Postbank konnte die Erträge spürbar ausweiten und die Kosten weitgehend stabil halten. Gleichzeitig stieg die Risikovorsorge weniger stark als das Volumen im Kundenkreditgeschäft. In den ersten neun Monaten wurden die Gesamterträge um 130 Mio. € bzw. 7,2% gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,94 Mrd. € ausgeweitet. Der Ertragszuwachs hat sich allein im dritten Quartal auf knapp 17% gegenüber dem Vorjahresquartal beschleunigt.

Die bilanzbezogenen Erträge (Summe aus Zinsüberschuss, Handels-, Finanzanlageergebnis) haben diese Entwicklung unterstützt. Sie erhöhten sich gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2003 um 2,9% oder 42 Mio. €. Durch das anhaltend niedrige Zinsniveau hat sich die Struktur der Erträge nochmals verschoben. Der Zinsüberschuss lag, bedingt durch das hohe Wachstum des Volumens, im dritten Quartal 2004 mit 404 Mio. € erstmals wieder über dem Wert des Vorjahresquartals.

Der besonders erfreuliche Provisionsanstieg um 25,5% ist sowohl auf den fortgesetzten Erfolg beim Absatz beratungsintensiverer Produkte zurückzuführen wie auf das Insourcing beim Transaction Banking. Bereits im zweiten Quartal hat die Postbank die Zahlungsverkehrsabwicklung für die Dresdner Bank übernommen. Zum 1. Juli 2004 ist die Deutsche Bank hinzugekommen. Dadurch fielen im dritten Quartal erstmals die vollen Erträge aus diesen Aktivitäten an.

Der Anstieg der Risikovorsorge gegenüber den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres auf 126 Mio. € liegt weiter unter der Wachstumsrate bei den Kundenkrediten.

Den Verwaltungsaufwand konnte die Postbank gegenüber den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres stabil halten. Dies ist besonders bemerkenswert, da in den vergangenen Monaten bereits die zusätzlichen Kosten für das Transaction Banking angefallen sind. Der Personalstand in diesem Bereich erhöhte sich vorübergehend um 658 Mitarbeiter, bevor er aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen in den nächsten Quartalen deutlich zurückgehen wird. Nur dadurch erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter im dritten Quartal auf insgesamt 10.174.

Der Saldo aus sonstigen Erträgen und Aufwendungen betrug nach neun Monaten 10 Mio. € und war damit 3 Mio. € über demselben Zeitraum des vergangenen Jahres.

Die Bilanzsumme des Postbank Konzerns lag am 30. September 2004 mit 133 Mrd. € auf Vorjahreshöhe. Strategiegemäß hat die Bank die Struktur der Bilanz weiter verändert. Der Anteil des Kundengeschäfts wurde erfreulich ausgebaut und die niedrig verzinsten Forderungen an Kreditinstitute und die vergleichsweise teuren verbrieften Verbindlichkeiten spürbar gesenkt. Die auf internen Berechnungen beruhende Kernkapitalquote nach BIZ lag zum 30. September 2004 bei rund 7,1%.

Rekordzuwachs bei Privat-Girokonten
Allein im dritten Quartal konnte die Postbank 212.000 neue Kunden begrüßen. Sehr erfreulich war insbesondere der Zuwachs an privaten Girokonten: 159.000 Konten wurden im dritten Quartal eröffnet, ein neuer Rekord. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Anstieg von fast 20%. Die Bank führt nun rund 4,4 Millionen private Girokonten.

Das Sparvolumen wuchs gegenüber dem 31. Dezember 2003 nochmals um 2,7% auf 40,1 Mrd. €. Das erst vor sieben Monaten eingeführte Postbank Gewinnsparen konnte schon mehr als 0,7 Mrd. € an Einlagen generieren und die nur im Internet erhältliche SparCard direkt durchbrach im Juli 2004 die Grenze von 2 Mrd. €. Sie liegt per Ende September bei einem Einlagevolumen von 2,3 Mrd. €.

Das Fondsvolumen stieg um 5,4% gegenüber Vorquartal auf 4,1 Mrd. €, wovon 2,6 Mrd. € in Investmentfonds angelegt sind. Die Anzahl der inländischen Depots wuchs um 8,9% gegenüber Ende 2003 auf 507.500. Die Postbank Vermögensberatung setzte ihr rasantes Wachstum fort und verfügt mittlerweile über 370 mobile Berater. Bei den erzielten Bruttoprovisionen liegt sie deutlich über Plan.

Den Zwischenbericht zum 30. September 2004 finden Sie auch im Internet unter www.postbank.de/q3


 

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