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Deutsche Börse baut Liquiditäts- und Qualitätsführerschaft weiter aus


Die Deutsche Börse will die Qualitäts- und Liquiditätsführerschaft im Parketthandel für Privatanleger weiter ausbauen. Dazu plant die Betreiberin der FWB Frankfurter Wertpapierbörse eine Reihe von Verbesserungen, die in mehreren Schritten realisiert werden sollen.

Wesentliche Maßnahmen, die zum Teil in den nächsten Monaten mit den Marktteilnehmern erarbeitet werden sollen, setzt die FWB zum 1. Juli 2005 um. Dazu gehören im Rahmen des Qualitätsmanagements bei der Skontroführung schärfere Zulassungskriterien wie der Einsatz eines Limit-Kontrollsystems, die Vergabe von Skontren nach Leistung der Skontroführer sowie Sanktionsmaßnahmen. Der Börsenrat der FWB Frankfurter Wertpapierbörse hat in seiner Sitzung am Donnerstag die FWB-Geschäftsführung mit der Ausarbeitung von entsprechenden Standards und Regeln beauftragt.

Das verbesserte Qualitätsmanagement wird möglich durch das vierte Finanzmarktförderungsgesetz, das der Börsengeschäftsführung ab Juli 2005 die Vergabe von Skontren nach neuen Qualitätskriterien erlaubt; diese Kriterien wird die FWB in den nächsten Monaten erarbeiten und dem Börsenrat zur Entscheidung vorlegen. Privatanleger profitieren von einer weiter verbesserten Handelsqualität bei der Orderausführung. Gleichzeitig schafft die Frankfurter Wertpapierbörse ein tragfähiges Modell für die Skontroführer.

Weitere Konzepte zur Liquiditätsverbesserung und - bündelung will die Deutsche Börse mittelfristig gemeinsam mit den Marktteilnehmern erarbeiten, sobald der Rahmen definiert ist, der sich zum Beispiel durch die Neufassung der Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (ISD) der EU ergibt.

An der Börse Frankfurt mit Xetra und dem Parkett der FWB finden 98 Prozent des Handels in deutschen Aktien statt. Das Frankfurter Parkett ist mit einem Anteil von 65 Prozent der liquideste Marktplatz und Marktführer beim Privatanlegerhandel der Regionalbörsen in Deutschland. Am Parkett der Börse Frankfurt garantieren die Skontroführer ganztags von 9 bis 20 Uhr die Orderausführung ohne Teilausführungen in DAX-Werten bis 10.000 Euro mit Spreads von maximal 0,3 Prozent sowie sowie in TecDAX- und MDAX-Werte bis 3.000 Euro mit Spreads von maximal 1 Prozent.


 

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