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Fachhochschule Furtwangen


FH Furtwangen: Praxisorientiert studieren- mit Spaß und Erfolgsgarantie

Die Fachhochschule Furtwangen ist die Nachfolgeinstitution der 1850 gegründeten Großherzoglich Badischen Uhrmacherschule sowie der 1947 gegründeten Staatlichen Ingenieurschule für Feinwerktechnik. 1963 wurde die Feinwerktechnik durch eine Abteilung „Elektronik“ ergänzt, bereits 1968 kam die Informatik als erste Studienrichtung dieser Art in Deutschland dazu. 1971 entstand aus dieser renommierten „Ingenieurschmiede“ die Fachhochschule Furtwangen.

Heute bietet die Fachhochschule Furtwangen ein breites Spektrum von 27 Studiengängen in den Bereichen Technik (9), Informatik (11), Wirtschaftsingenieurwesen (3) und internationale Wirtschaft (4) an. Dabei können interessierte Studienbewerberinnen und Studienbewerber zwischen 18 grundständigen Studiengängen (Diplom/ Bachelor) und 7 Aufbau-Studiengängen wählen.

Die starke Nachfrage führte zur Gründung einer Abteilung in Villingen-Schwenningen, die 1988 den Lehr- und Forschungsbetrieb aufgenommen hat. Die Fachhochschule Furtwangen ist mit 26 von ihren Professoren gegründeten regionalen Steinbeis-Technologie-Transferzentren eine der aktivsten Hochschulen bei der Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft.

Darüber hinaus ist das 1987 eingerichtete Institut für Angewandte Forschung mit seinen Schwerpunkten Mikrosystemtechnik, Oberflächentechnik , Umwelttechnik und Umweltmanagement, sowie Technology and Gender ein attraktiver Partner der Industrie. Die 1995 gegründete tele-akademie der Fachhochschule hat sich einen hervorragenden Ruf im Bereich zielgruppenorientierter Tele-Bildungsangebote via Internet und Video erworben.

2001 zeichnete die Stiftung Warentest die online-Kurse der tele-akademie der Fachhochschule Furtwangen mit dem Prädikat „gut“ aus.

Geschichte der FH Furtwangen

Von der Großherzoglich Badischen Uhrmacherschule zur FH Furtwangen


Furtwangen ist eine scheinbar ruhige Kleinstadt mitten im Schwarzwald… und doch erzählt sie heute eine vielseitige und bedeutungsvolle Geschichte. Es ist die Geschichte von über 150 Jahren Innovationskultur von der ehemaligen Uhrmacherschule bis hin zur heutigen international renommierten Fachhochschule für Technik und Wirtschaft.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammte jede dritte Uhr, die in europäischen Stuben tickte, aus dem Uhrmachergebiet des hohen Schwarzwalds. 1842 kamen die ersten amerikanischen Yankee-Clocks auf den Markt, die der Schwarzwalduhr starke Konkurrenz machten. Nach der Wirtschaftskrise (1846/47) wurde daher die Forderung nach einer eigenen Uhrmacherschule mit Lehrwerkstätten laut, mit dem Ziel, die Konkurrenzfähigkeit der Schwarzwälder Uhrenindustrie zu gewährleisten. Die Stadt Furtwangen war als Standort hervorragend geeignet und am 5. März 1850 wurde die Uhrmacherschule offiziell eröffnet. 1863 schien das Ziel erreicht, die Schule wurde geschlossen. Es waren vermeintlich genug Absolventen vorhanden, um die Selbstentfaltungskräfte der Schwarzwälder Uhrenindustrie zu aktivieren. Die Weltausstellungen in Wien und Philadelphia zeigten hingegen, dass die Schwarzwälder Uhrmacherindustrie der internationalen Konkurrenz nicht gewachsen war. 1877 wurde die Uhrmacherschule deshalb wieder eröffnet. Der neue Direktor führte ein fortschrittliches Ausbildungskonzept ein, welches mit der heutigen Berufsfachschule mit integriertem Fachschuljahr zu vergleichen ist.

Staatliche Ingenieurschule (SIS) Furtwangen

Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Umwandlung der Uhrmacherschule in eine Ingenieurschule für Feinwerktechnik. Zur 100-Jahrfeier wurden bereits die ersten Ingenieure verabschiedet. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: 1958 entstand der erste Neubau für die Ingenieurschule, 1959 wurde ein zweiter feinwerktechnischer Studiengang - Gerätebau und Automatisierungstechnik – ins Leben gerufen. 1963 wurde der Studiengang Elektronik und Regelungstechnik als erster in Deutschland eingeführt. Mit der Einrichtung des ersten Rechenzentrums an einer Ingenieurschule in Baden-Württemberg begann in Furtwangen sehr früh das Computerzeitalter. Im gleichen Jahr erfolgte die endgültige Ausgliederung der Berufsfachschule. In Anerkennung der Verdienste ihres Urgründers trägt diese Institution heute den Namen Robert-Gerwig-Schule.

Fachhochschule Furtwangen

1967 eröffnete der Hochschulgesamtplan die Diskussion über die Umwandlung der Ingenieurschule in eine Fachhochschule. Um dies zu erreichen ging man auch in Furtwangen auf die Barrikaden. Die Besonderheit war, dass sich der Vorlesungsstreik zu der Aktion „Studenten helfen“ entwickelte. An den Streiktagen arbeiteten 383 Studierende in Furtwanger Betrieben. Die Arbeitslöhne von insgesamt 10.900 DM gingen an die Furtwanger Heimsonderschule für geistig behinderte Kinder.

1971 wurde dann die Umwandlung der Ingenieurschule in eine Fachhochschule vollzogen. Noch im selben Jahr wurde der bundesweit einmalige Studiengang Wirtschaftsinformatik eingeführt. 1988 wurde die Fachhochschule um ihren Standort in Villingen-Schwenningen erweitert. Knapp 10 Jahre später erhielt sie den offiziellen Namen „Fachhochschule für Technik und Wirtschaft“ und 1999 die internationale Zusatzbezeichnung „University of

Applied Sciences“. Die hervorragenden Leistungen der FH Furtwangen werden auch überregional wahrgenommen und bei Rankings verschiedener Medien und Institutionen mit Spitzenplätzen honoriert.

Über 150 Jahre Innovationskultur verpflichten! Und so wird die FH Furtwangen auch in Zukunft ihr hohes Innovationspotential unter Beweis stellen und als Innovationsmotor eine gewichtige Rolle für die regionale Wirtschaft spielen.


 

Fachhochschule Furtwangen
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