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Hochschule Niederrhein


Know-how-Transfer aus der Hochschule Niederrhein – Innovationsschub für Unternehmen

Die Hochschule Niederrhein ist mit knapp 10.000 Studierenden nicht nur eine der fünf größten Universities of Applied Sciences Deutschlands, sondern auch ein bedeutender Struktur- und Wirtschaftsfaktor der Region Rhein-Maas-Nord. Neben der Ausbildung von Fach- und Führungskräften in 40 Studiengängen - mit etwa 1.300 Absolventen jährlich - engagiert sie sich auch in der Fort- und Weiterbildung und bietet Hilfestellung bei der Existenzgründung.

Mit der Wirtschaft des linken Niederrheins, vor allem mit den hier dominierenden kleinen und mittelständischen Unternehmen, ist die Hochschule auf vielfältige Weise verbunden: die praxisnahe Ausbildung in den Laboratorien wird ergänzt durch berufsintegrierende Studiengänge, Praktika, praktische Studiensemester und Diplomarbeiten mit Themen aus der betrieblichen Praxis. Durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung wird ebenso aktuelles know how aus der Hochschule transferiert wie durch Gutachten, Analysen und Erhebungen. Dabei helfen der Hochschule starke Partner wie die IHK, das Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein, das wfk-Forschungsinstitut für Reinigungstechnologie, das Institut für Arbeitssystemgestaltung und Personalmanagement (IAP), das Fraunhofer-Institut UMSICHT, das Forschungsinstitut Kunststoff und Recycling und andere. Nicht zuletzt ist die Hochschule mit einem Haushaltsvolumen von 48 Millionen Euro und einer Kaufkraft ihrer Studenten und Angehörigen von rund 60 Millionen Euro jährlich selbst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die Hochschule kann wegen der großen Bandbreite ihres Fächerspektrums gut Verbünde für Unternehmen herstellen. Bei der Finanzierung der Projekte gibt es den Trend, staatliche und private Mittel zu kombinieren. Ein gutes Beispiel dafür sind die grenzüberschreitenden Kompetenzzentren, an denen die Hochschule beteiligt ist. Es gibt sie für Logistik-Management sowie Lack- und Oberflächentechnik. Diese vom Land NRW und der EU finanzierten, sehr erfolgreichen Forschungs- und Beratungsverbünde werden ergänzt durch derzeit acht Forschungsschwerpunkte, in denen etwa Textilien der Zukunft, neue Produkte aus Kunststoffabfällen, Konzepte für produktionsintegrierten Umweltschutz oder Management-Strategien für kleine und mittelgroße Betriebe entwickelt werden. Ganz aktuell ist ein fachbereichsübergreifendes Kompetenzzentrum „Frau und Auto“. Erforscht werden hier Wünsche, Ansprüche und Bedürfnisse von Kundinnen in Autohaus und Werkstatt.

Die ökonomische Verwertung des Wissens ist entscheidend für den Produktionsstandort. Diese Botschaft vermittelt die Hochschule Niederrhein bei den verschiedensten Gelegenheiten in Richtung Wirtschaft. Die Unternehmen profitieren in erster Linie von der praxisorientierten Qualifikation einer Fachhochschule, um Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in marktfähige Produkte umzusetzen. Wie das funktioniert, legte kürzlich der Geschäftsführer eines größeren Automobilzulieferers dar: Das Unternehmen kooperierte seit 1995 in elf Projekten mit der Hochschule Niederrhein, ließ hier etwa Schall und Schwingungen von Autositzverstellungen messen, die wiederum Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte mit einem Umsatz von drei bis dreieinhalb Millionen Euro jährlich waren. Investition des Unternehmens in das Kooperationsprojekt: knapp 20.000 Euro.

Ein weiteres aktuelles Beispiel für erfolgreichen Technologietransfer ist die Mönchengladbacher Firma Rhine-Tec, eine Ausgründung aus der Hochschule Niederrhein. Sie hat ein Endothel-Spiegelmikroskop für die Untersuchung der Augenhornhaut auf den Markt gebracht, das absolut berührungslos arbeitet und damit höchst patientenfreundlich ist. Bei dem Unternehmen sind mehrere Absolventen tätig, die zuvor in ihren Diplomarbeiten die Produktentwicklung vorbereitet hatten.

Zahlen & Fakten

  • Gegründet 1971
  • 10.660 Studierende, darunter 2.160 Studienanfänger (Wintersemester 03/04)
  • Rund 1.300 Absolventen jährlich
  • 9 internationale Hochschul-Kooperationen
  • 67 ausländische Kooperationshochschulen (60 in Europa, eine in Asien, sechs in Amerika)
  • 9 Fachbereiche
  • 544 Beschäftigte, davon 235 Professorinnen und Professoren und zusätzlich etwa gleich viele Lehrbeauftragte
  • 40 Studiengänge
  • 7 Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte
  • 5 An-Institute
  • 48 Millionen Euro Haushaltsvolumen/Jahr

Ansprechpartnerin für Technologietransfer:
Frau Sylvia Folgmann
Agentur f.i.t. (Forschung-Innovation-Transfer)
der Hochschule Niederrhein
Tel.: 02151-822660
Email: fit@hs-niederrhein.de
www.hs-niederrhein.de


 

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