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Nachfolge bei Continental Automotive Systems vor der Entscheidung:
Dr. Karl-Thomas Neumann (Volkswagen AG) wird dem Aufsichtsrat vorgeschlagen


Hannover, 28. Juli 2004. Das Präsidium des Aufsichtsrats der Continental AG wird dem Aufsichtsrat der Gesellschaft Dr. Karl-Thomas Neumann (43), bisher Bereichsleiter Elektrik und Elektronik der Markengruppe Volkswagen sowie verantwortlich für die konzernweiten Elektronikmodule, zur Bestellung zum Vorstand der Continental AG vorschlagen. Neumann soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Leitung der Division Continental Automotive Systems übernehmen, die im Jahr 2003 mit knapp 20.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 4,6 Milliarden Euro erzielt hat. Er würde damit Nachfolger von Dr. Wolfgang Ziebart, der den Aufsichtsrat um Beendigung seiner Bestellung zum Vorstandsmitglied gebeten hatte und das Unternehmen zum 31. August verlässt, um den Vorstandsvorsitz der Infineon AG zu übernehmen.

Der promovierte Elektrotechniker Neumann kam nach Stationen beim Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen und Systeme, Duisburg (1989-1993) und bei der Motorola GmbH (1993-1999) in München und Austin/Texas, im Jahr 1999 zur Volkswagen AG nach Wolfsburg. Für die bei der Continental Automotive Systems anstehende Herausforderung der Zusammenführung aktiver und passiver Sicherheitskomponenten ist insbesondere sein starker Elektronikhintergrund, vor allem auf dem Wachstumsfeld der Mechatronik, von Bedeutung.

Der Continental-Konzern ist ein führender Anbieter für Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik, Reifen und Technische Elastomere. In 2003 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,5 Mrd Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 72.000 Mitarbeiter.


 

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