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Enercon feiert 20-jähriges Bestehen - Erfolgsgeschichte von Aloys Wobben


Der Windkraftanlagen-Hersteller Enercon aus Aurich hat am Freitag, den 25.06.2004, sein 20jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat dem größten deutschen Windenergieanlagen-Hersteller weiterhin viel Erfolg gewünscht. Er gehe davon aus, dass der beim Erneuerbare-Energien-Gesetz erzielte Kompromiss eine gute Planungsgrundlage für ein nachhaltiges Wachstum der Firma ENERCON sichert.

Aloys Wobben, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der ENERCON GmbH, erinnerte eingangs an die Anfänge seiner Anlagenentwicklung, welche auf das Jahr 1975 zurückzuführen sind. Gemeinsam mit Herrn Meinhard Remmers aus Ihlow entwickelte er die erste Anlage mit 7,5 Kilowatt Leistung. Heute baut ENERCON Anlagen mit einer Leistung von bis zu 4.500 Kilowatt. Wobben lieferte zum Thema klimafreundliche Energieerzeugung zum Abschluss der Veranstaltung einige visionäre Ausblicke. Er sagte, dass lediglich 7.500 Windenergieanlagen des Typs E-112 in Deutschland benötigt würden, um einen Windstromanteil am Energiemix von 25 Prozent zu erreichen. Eine E-112 erzeuge heute an guten Windtagen über 100.000 kWh Strom. Das sei so viel, wie die erste ENERCON Anlage E-15 in einem Jahr erzeugt.

Wobben kam früh auf die Windenergie. Die Ereignisse der Ölkrise 1973 haben ENERCON Geschäftsführers Aloys Wobben sehr beschäftigt. „Das Fahrverbot auf den Autobahnen erweckte bei vielen erst das Bewusstsein dafür, dass fossile Rohstoffe nicht unendlich verfügbar sind", erinnert sich Wobben.

Wobben hatte anfangs die Idee verfolgt, die Leistungselektronik für Windenergieanlagen zu bauen. Die erste Windenergieanlage ist nebenbei entstanden. Die erste kommerzielle Windenergieanlage aus dem Hause ENERCON war dann eine 1986 aufgestellte E-15 mit 55 kW, die noch heute bei Möbel Pflüger in Norddeich arbeitet. Die mit Abstand wegweisendste Entscheidung für ENERCON war dann 1993 der Umstieg von der Getriebe- auf die getriebelose Technik. „Wir haben damals als Marktführer bei laufender Produktion die E-32 gestoppt, obwohl sie gut lief”, erinnert sich der Geschäftsführer. Inzwischen hat ENERCON mehr als 7.000 Windenergieanlagen weltweit installiert.

Für die Zukunft hofft Wobben, dass dem voranschreitenden Klimawandel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. „Für den Schöpfungserhalt müssen dringende Änderungen passieren. Wir müssen den CO2 Ausstoß durch Kohlekraftwerke und Straßenverkehr reduzieren und auf regenerative Energien umsteigen”, so Wobben.


 

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Weitere Informationen: http://www.enercon.de