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Kompetenzzentrum Werkstoffmodellierung: Wege zum computergestützten Materialdesign


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im März 2000 ein auf fünf Jahre angelegtes Förderprojekt bewilligt. Dessen Ziel ist die Entwicklung neuartiger Verfahren für die Computersimulation moderner Werkstoffe und ihr Transfer in die industrielle Forschung. Solche Simulationen ermöglichen es, Eigenschaften neuer Keramiken, Gläser oder Kunststoffe vorherzusagen und besser zu verstehen.

Das Kompetenzzentrum "Werkstoffmodellierung: Wege zum computergestützten Materialdesign" steht unter Federführung des Max-Planck-Instituts (MPI) für Polymerforschung in Mainz. Weitere Teilnehmer sind Arbeitsgruppen der Institute für Physik der Universitäten Mainz und Heidelberg, des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart und des Forschungszentrums Jülich.

Der Umfang der öffentlichen Förderung wird fünf Millionen DM, verteilt auf fünf Jahre, betragen. Der Technologietransfer in die Industrie wird gesichert durch Industriekooperationen der beteiligten Forschungszentren. Dabei bringt die Industrie noch einmal etwa fünf Millionen DM in die Zusammenarbeit ein. Damit werden an den beteiligten Instituten eine Reihe hochqualifizierter Arbeitsplätze geschaffen.

Die gegenwärtigen Industriepartner sind Bayer AG, BASF AG, Glaswerke Schott sowie die niederländische DSM b.v. Der Verbund ist offen für weitere Industriepartner, wobei die Aufnahme neuer Partner im Einvernehmen mit den schon beteiligten geregelt wird.

Die Ziele des Kompetenzzentrums Werkstoffmodellierung:

  • die Entwicklung neuer Verfahren für die Materialsimulation,
  • ihre Umsetzung in Software,
  • die Anwendung auf technologisch relevante Fragestellungen,
  • und der Technologietransfer,

sollen erreicht werden

  • in Form bilateraler Kooperationen zwischen den Forschungsgruppen der beteiligten Institute und den Industriepartneren,
  • durch anwendungsübergreifende Entwicklung eines Methodenpools,
  • durch Informationsaustausch bei regelmäßigen Treffen aller Partner
  • sowie durch Workshops und Konferenzen mit externer Beteiligung.


 

Kompetenzzentrum Werkstoffmodellierung: Wege zum computergestützten Materialdesign

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Weitere Informationen: http://www.mpip-mainz.mpg.de