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Kompetenznetz Adaptronik


Wesentliches Ziel des Kompetenznetzes Adaptronik ist die Einführung adaptronischer Lösungen in alle Bereiche des Maschinenbaus. Damit soll die Entwicklung innovativer Produkte sowie die Verbesserungen von Verfahren eingeleitet werden. Dies ist verbunden mit dem Zweck, Kernkompetenzen zu entwickeln, um die Wertschöpfungspotenziale der beteiligten Partner zu sichern und in Zukunftsmärkten auszubauen.

Die Adaptronik beschreibt den Technologiebereich zur Schaffung einer neuen Klasse von sogenannten "Intelligenten Strukturen". Dieses Konzept geht von der Entwicklung adaptiver Systeme aus, die sich über autonome, d.h. selbstregelnde Mechanismen an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpassen. Voraussetzung dafür ist die systemoptimale Verknüpfung von Sensoren und Aktuatoren auf der Basis von neuen Funktionswerkstoffen wie z.B. piezokeramischen Fasern und Folien, Formgedächtnislegierungen oder magnetostriktive Materialien mit adaptiven Reglern. Sie übernehmen damit gleichzeitig tragende sowie aktuatorisch/sensorische Aufgaben und sind damit multifunktional. Ziel ist es dabei, mittels der Adaptronik innovative Konzepte insbesondere für die aktive Schwingungs- und Lärmreduktion, Konturverformung oder Feinstpositionierung zu realisieren.

Die Basis für die aktuelle Netzwerkstruktur im Zielfeld Adaptronik wurde ganz wesentlich bereits 1992 in der Region um Braunschweig über die Partner DLR Braunschweig, ERAS GmbH Göttingen gelegt und dann ab 1997 durch das DFG-Innovationskolleg ADAMES der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ergänzt.

Bereits ca. 1997 wurde das bis dahin erarbeitete Know-how in unterschiedlichen regionalen und überregionalen Arbeitsgruppen entlang der Wertschöpfungskette zusammengeführt, und zwar unter Einbeziehung von weiteren Universitäten, Großforschungseinrichtungen, KMU und der Groß-Industrie.

Damit konnte eine zielorientierte Bündelung der Kompetenzen im Hinblick auf die technologische Wertschöpfungskette für verschiedene Branchen und Disziplinen erreicht werden. In dieser Konstellation beinhaltet das Netzwerk unter der Leitung des DLR (Center of Excellence für Adaptronik) alle deutschen Kompetenzen auf dem Gebiet der Adaptronik.

Diese Konzentration von Know-how auf dem Gebiet der Adaptronik darf sicherlich als weltweit einzigartig bezeichnet werden, denn für alle Bestandteile und Aufgabengebiete eines adaptronischen Systems (Sensoren, Aktuatoren, Regler, Strukturwerkstoffe, Hochleistungselektronik, Berechnung, Optimierung, Modellierung, Simulation, Konstruktion) liegen bei den Netzwerkpartnern ausgeprägte Kompetenzen vor, auf deren Basis hochkomplexe Systeme im Rahmen von Projekten realisiert werden können.

Das Kompetenznetzwerk Adaptronik ist über die Entwicklungsziele hinaus gleichzeitig Forum für den Austausch von Erfahrungen und Informationen zwischen den beteiligten Netzwerkpartnern. Die Kommunikation wird aktiv gestaltet, koordiniert und moderiert. Dies auch in der Schnittstelle zu angrenzenden Märkten und Technologien.


 

Kompetenznetz Adaptronik

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Weitere Informationen: http://www.lp-adaptronik.de/