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Parmaco Metal Injection Molding AG

Metal Injection Molding MIM ist ein revolutionäres Formgebungsverfahren für die Herstellung von komplex geformten metallischen Kleinstteilen. Das Verfahren kombiniert zwei bekannte Herstellungstechnologien, die bis heute eigentlich nichts miteinander zu tun hatten:

 

Plastikspritzgiessen

Diese Technologie ist schon seit Jahren bekannt und findet dort Anwendung, wo es darum geht, aus Kunststoff komplex geformte Teile herzustellen. Insbesondere können durch die Verwendung von Werkzeugen mit Schiebern auch Teile mit Hinterschneidungen geformt werden. In einer Spritzgiessmaschine wird Plastikgranulat aufgeschmolzen und dann in flüssigem Zustand unter Druck in eine Spritzform eingespritzt. Das Teil erstarrt in der Form und kann anschliessend als Fertigteil entnommen werden. Plastikspritzgiessen hat die Formgebung im Kunststoffbereich revolutioniert und ist heute nicht mehr aus der industriellen Fertigung wegzudenken.

 

Sintern von Metallpulvern (P/M Verfahren)

Auch die Sintertechnologie wird schon seit Jahren angewendet, um aus Metallpulvern verschiedenster Legierungen Metallteile herzustellen. Metallpulver wird mit grosser Kraft in eine Form gepresst, wodurch ein aus Pulver aufgebautes Formteil entsteht. Diese wird der Form entnommen und einer Wärmebehandlung unterzogen, bei der die Metallpartikel durch Diffusionsprozesse zu einem Ganzen zusammenwachsen. Dadurch bildet sich ein metallisches Teil, das der Form des Presswerkzeugs entspricht. P/M ist ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von relativ einfach geformten Metallteilen und hat seinen festen Platz in der industriellen Fertigung.

 

Die Vorteile des MIM-Verfahrens

1. Hervorragende Formgebungsmöglichkeiten

2. Sehr gute Materialeigenschaften

3. Hervorragende Oberflächengüte

4. Enge Toleranzgrenzen

5. Großes Werkstoffangebot

 

Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit von MIM hängt stark davon ab, wie sehr die Eigenschaften und Möglichkeiten des Verfahrens für den geplanten Einsatzzweck des metallischen Kleinteils erforderlich sind. Das Verfahren als solches ist keineswegs billig. Es ermöglicht aber, bei gezieltem Einsatz, unter Umständen enorme Einsparungen. Ob sich das Verfahren für eine bestimmte Anwendung lohnt, muss von Fall zu Fall geprüft werden. Dabei ist es von grösster Wichtigkeit, dass der Konstrukteur sich über die Möglichkeiten des MIM-Verfahrens im klaren ist. Ein für das Stanzverfahren konstruiertes Teil ist, hergestellt im MIM-Verfahren, fast mit Sicherheit teurer. Wird aber bereits beim Konstruieren das MIM-Verfahren mit einbezogen, so können durch die Möglichkeiten dieses Verfahrens oft Funktionen ins Teil konstruiert werden, die erhebliche Vereinfachungen der ganzen Baugruppe ermöglichen. Oft ist es möglich, die Anzahl der für eine Baugruppe nötigen Teile zu reduzieren, die Bearbeitungskosten konventionell hergestellter Teile zu eliminieren oder durch geeignete Materialwahl die Qualität des Bauteils erheblich zu erhöhen. All dies kann zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.


 

Parmaco Metal Injection Molding AG
Fischingerstrasse 75
8376 Fischingen
Tel: (+41) 071 978 78 78
Fax: (+41) 071 978 78 79
E-Mail: info@parmaco.com

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