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Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie

Das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (FEM)

Forschung und Wissenstransfer im Bereich Metallkunde und Oberflächentechnik

Das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie ist eine Einrichtung der industriellen Gemeinschaftsforschung in Baden-Württemberg und bearbeitet in den verschiedensten Abteilungen vielfältige Fragestellungen der Material- und Oberflächentechnik. Das FEM versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft und stellt einen wesentlichen Bestandteil der Forschungsinfrastruktur des Landes dar.

Geschichte des Instituts

Als im Jahre 1922 der Verein für das FEM und das dazugehörige Institut von der Industrie der Stadt Schwäbisch Gmünd und dem Land gegründet wurde geschah dies aus der Notwendigkeit, besonders kleinen und mittelständischen Firmen eine Forschungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, die sie befähigt, den gestiegenen Anforderungen an die Qualität ihrer Produkte gerecht zu werden und ihnen bei der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zu helfen.

In der nun 80jährigen Geschichte hat sich die zentrale Aufgabenstellung, wie sie in der Satzung formuliert ist, "... wissenschaftliche Forschung, insbesondere auf den Gebieten der Edelmetalle und anderer Metalle sowie der Metallchemie zu betreiben und deren Ergebnisse der Wirtschaft nutzbar zu machen", nicht wesentlich geändert, wenn auch die Forschungsschwerpunkte sehr stark erweitert wurden.

Das FEM heute

Die vielfältigen Tätigkeitsschwerpunkte des FEM in den Bereichen Oberflächentechnik, Metallkunde und Analytik spiegeln sich im Spektrum der Arbeitsbereiche wider. Die Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen durchgeführt. Gerade in der Verbindung verschiedener Arbeitsgebiete und Prüftechniken sieht das FEM seine Kompetenz und Chance bei der Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen. Die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte sind den folgenden sechs Abteilungen zugeordnet:

- Edelmetalle und Metallkunde
- Elektrochemie - Galvanotechnik - Korrosion
- Leichtmetall-Oberflächentechnik - Anodisieren - Lackieren
- Physikalische Oberflächentechnik (PVD)
- Materialphysik
- Analytik, Umweltanalytik

Die Aufgabengebiete beinhalten neben elektrochemischen und galvanischen Verfahren, die Oberflächenbehandlung von Leichtmetallen, die physikalische Oberflächentechnik und die Lackiertechnik. In den genannten Arbeitsfeldern werden sowohl anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche Grundlagenforschung betrieben, Fragen der Verfahrens- und Prozessentwicklung bzw. -optimierung bearbeitet und analytische Untersuchungen und Prüfaufgaben durchgeführt. Durch die Kombination der verschiedenen Arbeitsschwerpunkte wird eine umfassende Betrachtung von Beschichtungsprozessen möglich. Dies schließt sowohl die verwendeten Substratmaterialien, die Vor- und Zwischenbehandlungsschritte, die unterschiedlichsten Beschichtungsprozesse und eine umfassende Qualitätsprüfung und Prozessanalyse ein. Hier unterstreicht das FEM seine Kompetenz als akkreditiertes Prüflabor (DIN EN ISO/IEC 17025) für mehr als 180 Prüfverfahren.

Der Kundenkreis für die Dienstleistungen setzt sich überwiegend aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zusammen, vorzugsweise aus Baden-Württemberg, aber auch aus ganz Deutschland und aus dem Ausland. Die Dienstleistungen des FEM werden von Betrieben in Anspruch genommen, die selbst keine oder nur begrenzte Analysen-, Prüf- oder Untersuchungsmöglichkeiten besitzen.

Neben den berechneten Untersuchungen erfolgen laufend und in großer Zahl kostenlose Auskünfte und Beratungen, ebenfalls vorwiegend für KMU’s.

Technologie- und Wissenstransfer

Zu den Aufgaben des FEM gehört auch die Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und Verbänden sowie das Engagement im Rahmen von Tagungen, Vorträgen und Seminaren.

In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Oberflächentechnik Schwäbisch Gmünd (Z.O.G) wird eine monatliche Vortragsreihe, die sogenannten Freitagsseminare, durchgeführt. Hier werden Fragen aus dem Bereich der Edelmetalle, der Metallkunde und der Oberflächentechnik gemeinsam mit Gästen aus Industrie und Forschung behandelt. Ferner werden vom Forschungsinstitut im Rahmen des Z.O.G. Veranstaltungsprogramms jedes Jahr Kurse zu verschiedenen Themen auf dem Gebiet der Oberflächentechnik angeboten (www.zog.de).

Aus der intensiven Zusammenarbeit mit dem Z.O.G. und den zahlreichen internationalen Kontakten des Institutes kam es 1989 zur Gründung von "east", der "european academy of surface technology". Die Akademie stellt ein internationales Forum für die Wissenschaft und Technologie in allen Bereichen der Oberflächentechnik dar und versteht sich als internationale Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung.

Die überaus positive Entwicklung des Institutes hat dazu geführt, daß die Mitarbeiterzahl seit 1990 auf nun 59 Mitarbeiter nahezu verdoppelt werden konnte, die etwa zur Hälfte im wissenschaftlichen und zu einem Drittel im technischen Bereich tätig sind. Diese werden durch eine wechselnde Anzahl von Praktikanten, Diplomanden, Doktoranden und Gastwissenschaftlern aus aller Welt ergänzt.

Das dynamische Wachstum am FEM machte auch eine Erweiterung der Laborflächen notwendig. Die mit dem Erweiterungsbau zusätzlich geschaffene Forschungsinfrastruktur, gepaart mit einem hoch motivierten Team qualifizierter und interdisziplinär arbeitender Wissenschafter, Ingenieure und Techniker, bilden ein sicheres Fundament für die Erfüllung zukünftigen der anstehenden Herausforderungen.

Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie
Institutsleiter: Dr. Andreas Zielonka, Katharinenstr. 17, 73525 Schwäbisch Gmünd
Tel. 07171 1006-0, Fax 07171 1006-54 E-Mail: fem@fem-online.de, Internet: http://www.fem-online.de

 

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Weitere Informationen: http://www.fem-online.de