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Die Investoren zeigten auch im Jahr 2010 eine deutliche Zurückhaltung am Transaktionsmarkt für Wohnungsportfolios. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe der BBSR-Berichte KOMPAKT 3/2011, die den Verlauf der Transaktionen von großen Mietwohnungsbeständen im Jahr 2010 untersucht.
Diese Entwicklung ist zurückzuführen auf ein gestiegenes Risikobewusstsein, begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten von großen Wohnungsportfolios sowie auf ein geringes Angebot am deutschen Transaktionsmarkt.
33.500 Wohnungen wurden im Jahr 2010 in Transaktionen mit mehr als 800 Wohneinheiten gehandelt. Das waren nur geringfügig mehr als im vergangenen Jahr, das den niedrigsten Stand des gesamten Betrachtungszeitraums seit 1999 kennzeichnet. Auch der Durchschnittspreis der Wohnungen von ca. 39.000 Euro lag im Jahr 2010 deutlich unter den hohen Einstiegspreisen der Boomjahre 2005-2007 und führte gerade bei potenziellen Weiterverkäufen großer Wohnungsportfolios zu einem geringen Angebot. Im Gegenzug gewannen die Verkäufe kleinerer Wohnungsportfolios an Bedeutung, deren Rückgang geringer als bei den Transaktionen ab 800 Wohnungen ausfiel.
Das Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR) informiert in regelmäßigen Abständen über den Handel von Wohnungsportfolios in Deutschland. Hierbei werden alle großen Wohnungstransaktionen über 800 Wohnungen untersucht. Mit der wachsenden Bedeutung von kleineren Verkäufen hat das BBSR nun seine Betrachtung des Transaktionsgeschehens um Verkaufsfälle von Portfolios von 100 bis 800 Wohnungen erweitert.
Kontakt:
Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)228 401-1594
E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de
Fachlicher Ansprechpartner:
Tobias Held, Referat II 13
Tel.: +49(0)228 401-1218
E-Mail: tobias.held@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.
Nina Wilke | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bbr.bund.de
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