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Vorbereitung auf neue IT-Infrastruktur

08.09.2010
Einführung von zwei neuen, standardisierten Schnittstellen im Jahr 2011

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Die Deutsche Börse Systems hat heute im Rahmen des „Open Day 2010 – Deutsche Börse IT Conference“ bekannt gegeben, im kommenden Jahr zwei neue Schnittstellen in die Handelssysteme der Derivatebörse Eurex und des Kassamarktes Xetra zu implementieren.


Diese sind:

-- eine standardisierte FIX-Schnittstelle zur Eingabe von Orders, um den Teilnehmern den Zugang zu Eurex und Xetra zu vereinfachen und

-- eine neue Schnittstelle für saldierte Marktdaten im Multicast-Format.

Die Entwicklung beider Schnittstellen ist Teil der IT-Strategie der Gruppe Deutsche Börse. Mittelfristig plant der Konzern, die in einem ersten Schritt für die International Securities Exchange (ISE) entwickelte neue Hochleistungs-Handelsinfrastruktur auf weitere Märkte der Gruppe auszuweiten.

Durch die neuen Schnittstellen erhalten Eurex- und Xetra-Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Handelsapplikationen bereits frühzeitig anzupassen.

Die neuen Schnittstellen sollen mittelfristig die derzeitige offene Schnittstelle VALUES API ersetzen. Um den Aufwand auf Kundenseite so gering wie möglich zu halten, werden beide Schnittstellen im Rahmen der jährlichen System-Releases im Jahresverlauf 2011 eingeführt.

Gleichzeitig will die Deutsche Börse ihre bisherige Zugangsstruktur für Kunden wesentlich vereinfachen und künftig eine webbasierte Lösung anbieten.

Als Teil der IT-Strategie ist mittelfristig auch die Ablösung von VALUES durch ein neues Standardformat im Bereich Clearing geplant.

Dazu Michael Kuhn, CIO der Deutsche Börse AG: „Die Einführung der neuen Schnittstellen ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserer neuen, globalen Handelsinfrastruktur, welche unsere Spitzenstellung im elektronischen Handel weiter ausbauen wird. Geringstmögliche Latenz und höchstmöglicher Datendurchsatz verbunden mit flexiblen und modularen Lösungen für unsere Kunden sind dabei wichtige Leitlinien für unsere neu entwickelte Hochleistungs-Handelsinfrastruktur.“

Bereits am 15. Juli 2010 hatte die Deutsche Börse Systems den Abschluss eines strategischen Vertrags mit dem Rechenzentrumsanbieter Equinix bekannt gegeben.

Im neuen Hauptrechenzentrum der Gruppe Deutsche Börse sollen künftig alle elektronischen Handelssysteme angesiedelt werden. Zugleich wird dieses Rechenzentrum künftig auch zentraler Kundenstandort für Proximity Services (den Co-Location-Service) von Eurex und Xetra sein. Die Nutzer erhalten im neuen Rechenzentrum den schnellstmöglichen Zugang zu den entsprechenden Handelssystemen.

Media Relations | Quelle: Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen: www.deutsche-boerse.com

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