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Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals http://www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 2230 Sekretärinnen und Sekretäre haben sich daran beteiligt.
„Unsere Daten zeigen die Einkommensunterschiede dieser Berufsgruppe nach Branche, Berufserfahrung und Betriebsgröße.“, sagt WSI-Tarifexperte Dr. Reinhard Bispinck. „In Betrieben mit über 500 Beschäftigten verdienen die Sekretärinnen/Sekretäre mit durchschnittlich 2.819 Euro deutlich mehr als die Beschäftigten in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten, die auf 2.215 Euro kommen“.
Die Auswertung kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:
Berufserfahrung: Berufserfahrung zahlt sich aus. Das Monatseinkommen von Sekretärinnen/Sekretären mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung beträgt im Schnitt 2.001 Euro, bei 10 bis 14 Jahren Berufserfahrung steigt es auf rund 2.430 Euro und bei über 20 Jahren Berufserfahrung klettert es auf rund 2.628 Euro.
Branchen: In der chemischen Industrie werden die Sekretärinnen/Sekretäre mit durchschnittlich 3.127 Euro am besten bezahlt, gefolgt von der Metallindustrie mit 2.850 Euro und den Finanzdienstleistungen mit 2.682 Euro. Im Bereich Energie- und Wasserversorgung beträgt das durchschnittliche Monatseinkommen 2.480 Euro und im Bereich Handel beträgt es 2.339 Euro. Darunter liegt noch das Baugewerbe mit durchschnittlich 2.231 Euro, die öffentliche Verwaltung mit 2.187 Euro und das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 2.162 Euro (siehe auch die Grafik in der pdf-Version dieser PM; Link unten).
West – Ost: Während die Sekretärinnen/Sekretäre in Westdeutschland durchschnittlich 2.478 Euro erhalten, bekommen sie in Ostdeutschland 1.991 Euro. In den neuen Bundesländern verdienen damit Sekretärinnen/Sekretäre rund 20 Prozent weniger als ihre Kollegen/innen in den alten Bundesländern.
Tarifbindung: Sekretärinnen/Sekretäre profitieren von der Tarifbindung. In tarifgebundenen Betrieben liegt ihr Monatseinkommen mit durchschnittlich 2.669 Euro rund 15 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen und Kolleginnen in nicht tarifgebundenen Betrieben.
Das Projekt „LohnSpiegel“ erhebt und analysiert die Einkommens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in Deutschland. Es ist Bestandteil des internationalen Wage-Indicator-Netzwerks, an dem Projekte aus mehr als 60 Ländern mit gleicher Zielrichtung beteiligt sind. Die LohnSpiegel-Daten werden im Rahmen einer kontinuierlichen Online-Erhebung ermittelt, an der sich die Besucherinnen und Besucher der Webseite „http://www.lohnspiegel.de“ freiwillig und anonym beteiligen können. Zurzeit bietet der LohnSpiegel einen Gehalts-Check für rund 300 Berufe.
Die Pressemitteilung mit Grafik (pdf):
http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2012_02_02.pdf
Die komplette Auswertung (pdf): http://www.boeckler.de/pdf/ta_lohnspiegel_sekretaerin_2012.pdf
Ansprechpartner in der Hans Böckler Stiftung
Dr. Reinhard Bispinck
Leiter des WSI-Tarifarchivs
Tel.: 0211-7778-232
E-Mail: Reinhard-Bispinck@boeckler.de
Dr. Heiner Dribbusch
Tel.: 0211/7778-217
E-Mail: Heiner-Dribbusch@boeckler.de
Rainer Jung
Leiter Pressestelle
Tel.: 0211-7778-150
E-Mail: Rainer-Jung@boeckler.de
Rainer Jung | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.boeckler.de
www.boeckler.de/pdf/ta_lohnspiegel_sekretaerin_2012.pdf
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