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Die KfW Bankengruppe hat heute zwei Studien vorgelegt, die belegen: die KfW-Programme zur Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens sind nachhaltig und geben wichtige Impulse für Klima und Arbeitsmarkt. Im Jahr 2008 hat die KfW in diesen Programmen Kredite und Zuschüsse über rund 6,7 Mrd. EUR zugesagt. Damit wurden Investitionen in energetisches Bauen und Sanieren an rund 280.000 Wohnungen in Höhe von insgesamt 13,4 Mrd. EUR angestoßen.
Nach der Studie des Bremer Energieinstituts (BEI) für das Jahr 2008 wird der CO2-Ausstoß durch die Förderung erheblich reduziert. Insgesamt erbrachten die im Jahr 2008 geförderten Investitionen eine jährliche dauerhafte Minderung des CO2-Ausstoßes von 837.000 Tonnen. Damit konnte der jährliche CO2-Ausstoß der privaten Haushalte seit dem Jahr 2006 um fast 2,5 Mio. t dauerhaft gesenkt werden. Ein weiteres zentrales Ergebnis des Gutachtens ist, dass Sanierungsvorhaben und Baumaßnahmen zumeist an örtliche Handwerker und Bauunternehmen vergeben werden. Mit den im Jahr 2008 geförderten Investitionen wurden so mehr als 200.000 Arbeitsplätze für mindestens ein Jahr gesichert.
"Unsere Programme zählen zu den wichtigsten Fördermaßnahmen der Bundesregierung im Klimaschutz. Die Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens ist mit vielen Vorteilen verbunden: Sicherung von Arbeitsplätzen, Senkung von Energiekosten sowie Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe und der Emission von schädlichen Treibhausgasen", sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.
Von niedrigeren Energiekosten profitieren Wohnungseigentümer und Mieter: Durch in den Jahren 2005 bis 2008 geförderten Wärmedämmungen und Heizungsmodernisierungen konnten laut der BEI-Studie bereits Heizkosten in Höhe von fast 1 Mrd. EUR eingespart werden. Zudem steigen der Wohnkomfort und der Wert des Gebäudes.
Die KfW-Förderung der energetischen Gebäudesanierung hat positive Wirkungen auf den Staatshaushalt - so die zweite vorgelegte Studie des Forschungszentrum Jülich für das Jahr 2007. Die mit den Investitionen einhergehende Nachfrage nach Bauleistungen und die damit verbundenen positiven Beschäftigungseffekte kommen dem Staatshaushalt zugute: Die unmittelbaren Gewinne für den Staatshaushalt belaufen sich auf mindestens 223 Mio. EUR. Sie ergeben sich aus den zusätzlichen Einnahmen an Steuern und Sozialbeiträgen sowie den vermiedenen Ausgaben für Arbeitslosigkeit, die den Kosten der Förderprogramme gegenüber gestellt wurden.
Ein weiteres Ergebnis ist, dass die maximalen gesamtwirtschaftlichen Gewinne der Energieeinsparung und CO2-Reduzierung im Gebäudebestand mehr als doppelt so hoch sind wie die damit verbundenen Kosten. Die Investitionskosten je vermiedener Tonne Kohlendioxid betrugen demnach 216 EUR - dem standen jedoch gesamtwirtschaftliche Erlöse sowie Minderausgaben der geförderten Maßnahmen von bis zu 568 EUR gegenüber: Durch vermiedene Umweltschäden, Heizkostenersparnis, Erhöhung von Gebäudewerten, mehr Wohnkomfort bzw. dadurch erzielte höhere Mieteinnahmen.
Die Bundesregierung hat die Mittel für die KfW-Programmfamilie zur Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens im Rahmen des ersten Konjunkturpakets zur Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung aufgestockt. Damit können bis Ende 2011 rund 8,5 Mrd. EUR an Krediten und Zuschüssen zur Verfügung gestellt werden.
Interessierte können die Studien auf www.kfw.de im Bereich Research/Schwerpunkt-/Sonderthemen herunterladen. Weitere Informationen auf www.kfw.de oder über das Infocenter der KfW Bankengruppe unter der Telefonnummer 01801 / 33 55 77.
Eske Ennen | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.kfw.de
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