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Doch wie lässt sich „verschwendungsarmes Arbeiten“ in diesem Bereich kultivieren? Dieser Frage geht das IAI in einem aktuell gestarteten – vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten – Forschungsprojekt nach.
Während in der Sachgüterproduktion eine lange Tradition systematischer produktivitätssteigernder Maßnahmen existiert, sind im Dienstleistungsbereich vergleichbare Professionalisierungseffekte noch wenig zu beobachten. Da im Dienstleistungsbereich vor allem angesichts der Rolle des Kunden als Prosumer gänzlich andere „Produktions-“Bedingungen herrschen, können für die Produktion bewährte Maßnahmen nicht einfach übernommen werden.
Ziel des Projekts ist es daher, das Thema „Verschwendung“ im Dienstleistungsbereich als einen wichtigen Ansatzpunkt zur Steigerung der Produktivität zugänglich zu machen und mit einer gezielten Innovationsinitiative zu unterlegen. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung und pilothafte Umsetzung einer Initiative „Verschwendungsarmes Arbeiten“, die auf die Besonderheiten von Dienstleistungsunternehmen ausgerichtet ist. Bestandteile der Initiative sind einerseits Tools, die die Mitarbeiter/-innen bei der Identifikation und Vermeidung von Verschwendung unterstützen, andererseits vor allem aber Methoden zur Aktivierung der Impulsgeber für (Prozess-)Innovationen.
Die pilothafte Erprobung der Projektergebnisse wird durch eine Benchmarking-Studie zu Verschwendungstreibern im Dienstleistungsbereich und Ansätzen zu deren Überwindung flankiert. Im Ergebnis liegt so nicht nur ein Katalog der Verschwendungsarten im Dienstleistungsbereich, sondern auch ein abgestimmtes Programm zur Erschließung von Produktivitätspotenzialen vor.
Prof. Dr. Markus Thomzik | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
iai-bochum.de/aktuelles/news/298-iai-bochum-startet-forschungsprojekt-qprodiq.html
Deutsche Börse erweitert ihr europäisches Netzwerk
24.05.2012 | Gruppe Deutsche Börse
RWI/ISL-Containerumschlag-Index im April leicht gefallen
24.05.2012 | Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
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Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
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Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
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24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten