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Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Umsatzentwicklung im Großhandel.
Die deutschen Großhandelsunternehmen setzten im 4. Quartal 2011 nominal 4,1 Prozent und real 1,6 Prozent mehr um als im 4. Quartal 2010. Der Produktionsverbindungshandel, der ein Indikator für die Industrieproduktion und den Export ist, steigerte seinen Umsatz um 6,4 Prozent nominal und 3,9 Prozent real. Im Konsumgütergroßhandel lagen die Umsätze nur nominal über denen des Vorjahresquartals. Der Anstieg betrug nominal 1,4 Prozent und real -1,0 Prozent.
Im Dezember 2011 erzielten die Großhändler nominal 3,2 Prozent und real 1,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresmonat. Insgesamt schloss das Jahr 2011 im Großhandel mit einem Umsatzplus von 8,2 Prozent nominal und 2,5 Prozent real ab.
"Voraussetzung dafür, dass Deutschland auch als europäischer Impulsgeber in Fahrt bleibt, ist jedoch, dass wir bei der Eindämmung der Schulden und der Stabilisierung des Euro weiter konsequent vorankommen. Krisenbewältigung und das Überwinden der aktuellen konjunkturellen Delle gehen Hand in Hand. Das politische und wirtschaftliche Zusammenwachsen und vor allem Identitätsstärkung bleiben Kernaufgaben der Europäischen Union", so Börner abschließend.
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André Schwarz
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