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Invest in France Agency veröffentlicht Jahresbilanz 2005
Deutschland gehörte auch im Jahr 2005 in Frankreich wieder zu den wichtigsten Ursprungsländern ausländischer Investitionen. Das ist eines der Ergebnisse der Jahresbilanz 2005, die Clara Gaymard, Präsidentin der Invest in France Agency (IFA), heute in Paris vorstellt. Mit insgesamt 136 deutschen Investitionsprojekten konnten 6.829 Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise dauerhaft gesichert werden. Damit liegt Deutschland hinter den USA an zweiter Stelle im Ranking der bedeutendsten Investorenländer. Emmanuel Lefèvre, Geschäftsführer der Invest in France Agency in Deutschland, betont: "Im Mittelpunkt der Investitionsentscheidungen steht nicht die Auslagerung von Arbeitsplätzen aus Deutschland, sondern die Erschließung des französischen Marktes. Betrachtet man die Investitionsprojekte im Detail, stellt man fest, dass Frankreich eher eine Ergänzung denn eine Konkurrenz zum Wirtschaftsstandort Deutschland darstellt."
Im Vergleich zum Jahr 2004 ist die Zahl der international realisierten Projekte um 12,4 Prozent gestiegen und hat ein Rekordniveau von 664 Projekten erreicht: 33.296 Arbeitsplätze wurden neu geschaffen beziehungsweise dauerhaft gesichert. Wie auch in den vergangenen Jahren sind Westeuropa (58,6 Prozent der geschaffenen Arbeitsplätze) und Nordamerika (30,6 Prozent) die führenden Investoren in Frankreich. 29 Prozent der insgesamt geschaffenen beziehungsweise gesicherten Arbeitsplätze gehen auf die USA zurück, 20,1 Prozent auf Investitionen aus Deutschland.
Wirtschaftszweige und bevorzugte Zielregionen
Als attraktivste Zielregionen konnten die Regionen Ile de France und Rhône-Alpes ihren Vorsprung weiter ausbauen. 40,8 Prozent der insgesamt geschaffenen beziehungsweise gesicherten Arbeitsplätze entfielen im Jahr 2005 auf diese Destinationen (gegenüber 31,8 Prozent in 2004), die auch für deutsche Investoren zu den wichtigsten Zielregionen gehören. 23,5 Prozent der deutschen Investitionen entfielen auf die Region Ile de France, 15,5 Prozent auf die Region Rhône-Alpes, 12,5 Prozent auf die Region Midi-Pyrénées. Unter den deutschen Investitionen waren Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche und dem Eisenbahn- und Schiffsbau mit einem Anteil von 17,6 Prozent am stärksten vertreten. Ihnen folgt die Automobilindustrie mit einem Anteil von 15,5 Prozent. An dritter Stelle folgen Zulieferer und Hersteller aus der Elektro- und Elektronikbranche, dem IT-Bereich und der Medizintechnik mit einem Anteil von 11,7 Prozent. An vierter Stelle liegt mit einem Anteil von 10,2 Prozent die Bau- und Logistikbranche.
Standortattraktivität Frankreichs
Mit einem Gesamtvolumen von 40 Milliarden Euro (Quelle: Banque de France) belegt Frankreich bei den ausländischen Direktinvestitionen hinter Großbritannien, dessen außerordentliche Platzierung in diesem Jahr auf eine bedeutende Übernahme in der Energiebranche zurück zu führen ist, China und den USA international den vierten Rang.
"Frankreich bleibt einer der wichtigsten Standorte unter den großen Wettbewerbern der Globalisierung wie China, den USA oder Großbritannien. Die Zahlen demonstrieren, dass ausländische Investoren offensichtlich ein größeres Vertrauen in unser Land haben als wir selbst", unterstreicht IFA-Präsidentin Clara Gaymard heute in Paris.
Annegret Winzer | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.investinfrance.de/
www.investinfrance.org/
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