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Umsatzerlöse legen im ersten Quartal um 16 Prozent zu auf 464,7 Mio. Euro/ EBITA steigt überproportional um 45 Prozent auf 257,0 Mio. Euro/ Ergebnis je Aktie um 66 Prozent gesteigert auf 1,61 Euro
Das erste Quartal 2006 war das mit Abstand erfolgreichste Quartal in der Geschichte der Deutschen Börse. Das Unternehmen hat bei Umsatz und Ergebnis sowohl das Vergleichsquartal des Vorjahres als auch das bislang erfolgreichste Quartal Q3/2005 deutlich übertroffen. Im ersten Quartal des laufenden Jahres lagen die Umsatzerlöse mit 464,7 Mio. Euro rund 16 Prozent über dem Vorjahresquartal (Q1/2005: 399,4 Mio. Euro); weitere 34,3 Mio. Euro flossen dem Unternehmen aus Nettozinserträgen aus dem Bankgeschäft zu. Die Gesamtkosten beliefen sich im ersten Quartal auf 266,1 Mio. Euro, eine Veränderung von minus drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q1/2005: 273,8 Mio. Euro). Das EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte) erreichte 257,0 Mio. Euro – ein Plus von 45 Prozent (Q1/2005: 177,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie bezogen auf durchschnittlich 100,5 Mio. in Umlauf befindliche Aktien (Q1/2005: 111,8 Mio. Aktien) stieg im ersten Quartal um 66 Prozent auf 1,61 Euro (Q1/2005: 0,97 Euro).
„Deutlich zweistellige Wachstumsraten über alle Kerngeschäftsbereiche und fortgesetzte Kostendisziplin haben maßgeblich zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen und belegen eindrucksvoll die Vorzüge unseres Geschäftsmodells,“ erläuterte Finanzvorstand Mathias Hlubek. Anhaltendes Wachstum im Kerngeschäft, striktes Kostenmanagement sowie die konsequente Umsetzung des Programms zur Optimierung der Kapitalstruktur wirken sich positiv auf wichtige Unternehmenskennzahlen aus, sagte Hlubek. „Wir haben unser ursprünglich für 2007 erklärtes Ziel einer Eigenkapitalrendite von 20 Prozent (nach Steuern) bereits jetzt erreicht.“ Aufgrund der hervorragenden Ergebnisentwicklung und umfangreichen Aktienrückkäufen im Rahmen des Kapitalstrukturprogramms konnte der Gewinn je Aktie um 66 Prozent deutlich gesteigert werden, so Hlubek.
Die Segmentberichterstattung weist Clearstream als das umsatzstärkste Segment aus. Der Gesamtumsatz (Umsatz und Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft) stieg um 18 Prozent auf 210,8 Mio. Euro (Q1/2005: 178,0 Mio. Euro), das EBITA um 28 Prozent auf 79,2 Mio. Euro (Q1/2005: 61,7 Mio. Euro).
Im Segment Eurex erreichte die Deutsche Börse im ersten Quartal einen Umsatz von 148,3 Mio. Euro und übertrifft damit das Vorjahresquartal um 18 Prozent (Q1/2005: 125,5 Mio. Euro). Dieses Umsatzwachstum ist begründet durch deutlich höhere Handelsvolumen. Gleichzeitig sanken die Kosten. Daraus resultiert ein gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 48 Prozent höheres EBITA von 101,9 Mio. Euro (Q1/2005: 68,9 Mio. Euro).
Auf das Segment Xetra entfiel im ersten Quartal ein Umsatz von 83,2 Mio. Euro, das sind rund 41 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (Q1/2005: 59,1 Mio. Euro). Auch hier wirkte sich die gestiegene Handelsaktivität aus. Bei weitgehend unveränderten Kosten stieg das EBITA um 77 Prozent auf 47,7 Mio. Euro (Q1/2005: 27,0 Mio. Euro).
Der Umsatz im Segment Market Data & Analytics wuchs im ersten Quartal um 11 Prozent auf 35,3 Mio. (Q1/2005: 31,8 Mio. Euro). Das EBITA lag aufgrund gestiegener Kosten mit 11,0 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1/2005: 11,0 Mio. Euro).
Im ersten Quartal erreichte der Umsatz im Segment Information Technology 21,4 Mio. Euro (Q1/2005: 31,0 Mio. Euro). Hier wirkt sich die Entkonsolidierung des Geschäfts der Tochtergesellschaft entory aus, die im zweiten Halbjahr des letzten Geschäftsjahres an die Softlab GmbH veräußert wurde. Das EBITA in diesem Segment stieg leicht um 9 Prozent auf 18,9 Mio. Euro (Q1/2005: 17,4 Mio. Euro).
Media Relations | Quelle: Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen: www.deutsche-boerse.com
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