Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zwischenergebnisse zum Projekt zu Dienstleistungspotenzialen für den Betrieb von Offshore Windparks

16.05.2013
Im Forschungsprojekt „Offshore-Solutions - Dienstleistungspotenziale von Werften und Reedereien als Lösungsanbieter während des Betriebs von Offshore Windparks“ hat IPRI in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der TU Berlin einen Dienstleistungskatalog erstellt, der potenzielle Dienstleistungsangebote für Werften, Reedereien und maritime Zulieferer während des Betriebs von Offshore Windparks aufzeigt.
> Die Offshore Windenergie bietet großes Wertschöpfungspotenzial für die maritime Industrie Durch den von der Bundesregierung geplanten Ausbau der Offshore-Windenergie ergeben sich neue Geschäftsfelder für die Unternehmen der maritimen Industrie. In dem Forschungsprojekt „Offshore-Solutions“ wurden diese potenziellen Geschäftsfelder identifiziert und konkrete Dienstleistungsangebote definiert. Dabei fokussiert das Projekt die Betriebsphase der Windparks. Ziel des Projekts ist die Konzeptionierung eines Leitfadens, mit dem sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen strategisch weiterentwickeln und als Lösungsanbieter für den Betrieb von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) positionieren können.

> Zwischenergebnisse verfügbar Seit dem Projektstart wurde der Dienstleistungsbedarf für den Betrieb von OWEA systematisch analysiert. Dabei wurden acht potenzielle Dienstleistungen und einundzwanzig jeweils untergeordnete Leistungsbereiche identifiziert und entsprechende Marktpotenziale ermittelt. Die Potenzialermittlung basiert auf verschiedenen Ausbauszenarien der Offshore-Windenergie in Deutschland und enthält sowohl Mengengerüste benötigter Ressourcen als auch konkrete monetäre Marktvolumina. Des Weiteren wurde eine Kompetenzanalyse für Werften, Reedereien und maritime Zulieferer durchgeführt, aus der vier verschiedene Anbietercluster hervorgingen. Für jedes Anbietercluster wurden Dienstleistungsportfolios entworfen, die zusammen mit den Marktpotenzialen einen ganzheitlichen Dienstleistungskatalog für die maritimen Unternehmen darstellen. Die Ergebnisse wurden von einem projektbegleitenden Ausschuss validiert, der aus renommierten Unternehmen der maritimen Industrie und der Offshore-Windenergiebranche besteht.

> Praktische Umsetzbarkeit für kleine und mittelständische Unternehmen Die nächsten Schritte beinhalten die Konzeptionierung eines strategischen Steuerungsmodells, mit dem die Unternehmen der maritimen Industrie die Erreichung ihrer strategischen Ziele steuern können. Die praktische Umsetzbarkeit der strategischen Ziele wird dann durch die Erstellung eines Praxisleitfadens sichergestellt, der konkrete Handlungsoptionen für die Unternehmen beinhaltet. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Software-Demonstrator eingearbeitet, welchen die Unternehmen im Rahmen ihrer Marktpositionierung nutzen können.
Förderhinweis:
Das IGF-Vorhaben 394 ZN der Forschungsvereinigung Center of Maritime Technologies e.V. - CMT, Bramfelder Straße 164, 22305 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
M.Sc. Marc Rusch
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-8011
Telefax: 0711-6203268-1045
E-Mail: mrusch@ipri-institute.com
Über IPRI:
Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und PD Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.

Über EBMS:
Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte des Fachgebiets Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme (EBMS) der Technischen Universität Berlin liegen in den Themengebieten Maritime Ökonomie, Simulation / Maritime Transportketten sowie Komfort und Einrichtung Maritimer Systeme. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerd Holbach werden nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu diesen Themengebieten durch EBMS bearbeitet.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com
http://www.marsys.tu-berlin.de
http://www.offshoresolutions.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie