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Wohnungsneubau weiter im Aufwind

18.04.2011
- KfW-Indikator Eigenheimbau steigt im März um 6,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat
- Aussichten für die Neubautätigkeit unverändert positiv
- Rund 156.000 neue Wohneinheiten im laufenden Jahr erwartet

Der Wohnungsneubau in Deutschland setzt die positive Entwicklung des Jahres 2010 fort und lässt auch für das Gesamtjahr 2011 einen anhaltenden Aufschwung erwarten. So planten im März 2011 saisonbereinigt 39 % der im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms geförderten Kreditnehmer einen Neubau oder den Erwerb eines neu gebauten Eigenheims.

Dies sind zwar 1 % weniger als im Februar 2011, jedoch 6,4 % mehr als im März 2010. Der in der Tendenz seit April 2009 zu beobachtende Aufwärtstrend des exklusiv für die Wirtschaftswoche ermittelten KfW-Indikators Eigenheimbau dürfte sich daher weiter fortsetzen.

Gestützt werden die positiven Aussichten für den Wohnungsbau durch die amtlichen Frühindikatoren. Danach wurden im Jahr 2010 Baugenehmigungen für rund 167.800 neu zu errichtende Wohnungen erteilt und damit 6,6 % mehr als im Jahr zuvor. Auch die steigenden Auftragseingänge im Wohnungsbau deuten auf eine wachsende Wohnungsneubautätigkeit im Verlauf des Jahres hin.

Zur Entwicklung der Neubauaktivitäten im Wohnungsbau äußerte sich Dr. Nobert Irsch, Chefvolkswirt der KfW: "Ingesamt rechnen wir auch weiterhin damit, dass die Zahl der Wohnungsneubauten von voraussichtlich 148.000 im Jahr 2010 aufgrund der unverändert günstigen Rahmenbedingungen mit niedrigem Zinsniveau, rückläufiger Arbeitslosigkeit und einem Anstieg der Einkommenserwartungen im laufenden Jahr auf etwa 156.000 steigen wird. Diese Entwicklung fügt sich damit ins Gesamtbild der positiven Konjunkturerwartungen ein. Für 2011 erwarten wir einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3 % und der Unternehmensinvestitionen um 9 %."

Die ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafiken zum KfW-Indikator Eigenheimbau ist unter www.kfw.de in der Kategorie "Research" abrufbar.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM)
Tel. 069 7431-4400, Fax: 069 7431-3266,
E-Mail: presse@kfw.de

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