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Wirtschaftsstandort Deutschland immer attraktiver

18.01.2013
Auslandsinvestitionen steigen - 2011 rund 26.000 neue Jobs geschaffen

Deutschland wird als Wirtschaftsstandort in den Augen internationaler Konzerne immer attraktiver. Die Geschäftsaktivitäten von ausländischen Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2011 stark zugelegt.

Insgesamt ist es zu mehr als 600 großen Investitionsprojekten gekommen, die über 26.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Diese Zahlen gehen hervor aus dem aktuellen "Global Location Trends"-Report http://ibm.co/VqFJBC des IT-Riesen IBM http://ibm.com .

"In der Tat hat sich Deutschland in den vergangenen Jahren gut positionieren können. Mittelfristig sind die Aussichten gut, doch die Performance der deutschen Volkswirtschaft hängt von den globalen Investitionszyklen ab. Die anstehenden Strukturanpassungen in Europa werden auch in Deutschland zu spüren sein", erklärt Michael Grömling, Konjunkturchef des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln http://iwkoeln.de , im pressetext-Interview.

Düsseldorf absoluter Hotspot

Im Vergleich zum Jahr 2010 bedeutet das Ergebnis für Deutschland eine Verbesserung um 77 Prozent. Die Bundesrepublik ist dank dieses Schubs im globalen Ranking von Platz 15 auf acht geklettert. Ein völliger Ausreißer in positiver Hinsicht ist die Modestadt Düsseldorf. Bei der Anzahl der in Angriff genommenen Projekte verbucht die Landeshaupt Nordrhein-Westfalens einen Anstieg um 259 Prozent und landet somit vor Metropolen wie Peking, Chicago oder Istanbul auf Rang 13. Berlin und Frankfurt liegen auf Platz 23 bzw. 25.

Roel Spee von IBM begründet Deutschlands herausragende Performance mit dem flexibler gewordenen Arbeitsmarkt, der mit der einst umstrittenen Agenda 2010 erreicht wurde und ausländischen Firmen eine Investition attraktiv erscheinen lässt. "Die Firmen wollen nah dran sein an den Konsumenten und Handelspartnern des größten europäischen Marktes", so Spee.

Global Player verzeichnen Rückgang

Das Interessante an den deutschen Zahlen ist, dass sie dem globalen Trend widersprechen. Ein Blick auf das Ranking macht deutlich, wer die Verlierer sind. Bei den 2011 durch Auslandsinvestitionen neu geschaffenen Jobs ist China mit rund 110.000 weiterhin an erster Stelle, gefolgt von Indien mit circa 90.000 und den USA mit 85.000.

Doch alle drei Global Player mussten einen Rückgang verzeichnen. Chinas Jobwachstum schrumpfte um 15 Prozent, während jenes von Indien und den USA um 21 bzw. elf Prozent zurückging. Spanien katapultierte sich hingegen mit einem Plus von 190 Prozent auf Rang zwölf während Serbien um 105 Prozent zugelegt hat und nun auf Platz 14 rangiert.

Sebastian Köberl | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://ibm.co/VqFJBC
http://www.ibm.com

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