Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Visionäre Handwerker gesucht

16.02.2012
Handwerksbetriebe und Verbände aus ganz Deutschland haben die Möglichkeit, die IT für das Handwerk mitzugestalten. Im Rahmen des vom BMWi geförderten Forschungsprojekts »CLOUDwerker« will das Fraunhofer IAO anhand von Interviews und Workshops die spezifischen Anforderungen an die IT im Handwerk ermitteln und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Handwerksunternehmen setzen heute verstärkt auf Informationstechnik (IT), um möglichst effizient arbeiten zu können. Neue servicebasierte Angebote über das Internet bieten dabei eine Reihe von Vorteilen: So entfällt beispielsweise der Aufwand für Wartung und Aktualisierung der Software und auftretende Probleme werden vom und beim IT-Dienstleister behoben.

Doch nicht nur Zeit und Kosten lassen sich durch die Nutzung dieser IT-Anwendungen sparen, sondern auch die neue Möglichkeit, mit Geschäftspartnern und Kunden elektronisch über das Internet zusammenarbeiten zu können, spielt in Zukunft eine immer wichtigere Rolle.

Das Projekt CLOUDwerker hat sich zum Ziel gesetzt, IT-Dienstleister bei der Entwicklung geeigneter IT-Lösungen für das Handwerk zu unterstützen. Die IT-Lösungen werden über das Internet bereitgestellt. Hierzu wird eine vertrauenswürdige, offene Service-Plattform konzipiert und umgesetzt. Sie erlaubt es, handwerkerspezifische Software-Lösungen möglichst einfach zur Verfügung zu stellen, vergleichbar mit den Apps beim iPhone und iPad.

Um die handwerkerspezifischen Anforderungen an die IT zu erkennen, sucht das Fraunhofer IAO aufgeschlossene Handwerksbetriebe, die ihre aktuellen Problemstellungen aufzeigen, Anforderungen an geeignete IT-Lösungen nennen und gemeinsam Lösungsideen durchsprechen. Zur Zielgruppe zählen insbesondere visionäre, IT-affine, kleine und mittlere Handwerksunternehmen aus ganz Deutschland.

Insgesamt sechs Handwerksunternehmen werden im Rahmen des Projekts als assoziierte Anwendungspartner eingebunden, d. h. sie wirken im Projektverlauf regelmäßig an Befragungen, Workshops und Evaluationen mit und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung. Idealerweise sind diese Unternehmen in Organisationen und Verbände eingebunden, wodurch sie auch als Multiplikatoren fungieren könnten.

Handwerksunternehmen, die über Ergebnisse des Projekts informiert werden wollen oder an Interviews und Workshops teilnehmen möchten, melden sich bitte bei den angegebenen Ansprechpartnern oder unter der E-Mailadresse handwerkerIT@iao.fraunhofer.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Ansprechpartnerin:
Fraunhofer IAO, Harriet Kasper
Telefon +49 711 970-2357
harriet.kasper@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/
http://www.cloudwerker.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie