Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transferinitiative macht fit für neue Dienstleistungen

09.11.2009
Kleine und mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg haben bis zum 30. November 2009 die Chance, sich an einem Projekt der Landesstiftung zu beteiligen. Ziel ist es, mit zahlreichen Transfermaßnahmen die Entwicklung neuer Dienstleistungen zu unterstützen.

Der Dienstleistungssektor ist nicht nur der größte in der deutschen Wirtschaft, er bietet zudem auch großes Wachstumspotenzial. Neue Technologien ermöglichen es vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihr Serviceangebot zu erweitern oder komplett neue Dienstleistungen zu entwickeln. Basis dafür ist jedoch eine professionelle Herangehensweise.

Vor diesem Hintergrund fördert die Landesstiftung Baden-Württemberg das Projekt "Transferinitiative: Erfolg mit neuen Dienstleistungen". Dabei sollen vor allem die Wettbewerbschancen kleiner und mittelständischer Unternehmen durch die gezielte Entwicklung neuer Dienstleistungen verbessert werden.

Zu den zahlreichen Transfermaßnahmen zählen Veranstaltungen, die in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern in Baden-Württemberg durchgeführt werden. Hinzu kommt die Erstellung von praxistauglichen Hilfsmitteln, wie etwa dem "Service-Check" für Unternehmen, einem leicht verständlichen Leitfaden für die Entwicklung neuer Dienstleistungen und die Sammlung von Beispielen erfolgreicher Dienstleistungen.

Ein weiteres Element bildet die direkte Einbeziehung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in die Projektarbeiten. Diese entwickeln neue Dienstleistungsangebote und profitieren dabei von den umfangreichen Erfahrungen der am Projekt beteiligten wissenschaftlichen Partner, dem Fraunhofer IAO in Stuttgart und dem Institut für Technik der Betriebsführung itb in Karlsruhe.

Für fünf weitere Unternehmen besteht bis 30. November 2009 die Möglichkeit, sich für eine Projektmitarbeit zu bewerben. Für die Beteiligung an der Ausschreibung gelten dabei folgende Voraussetzungen:

- kleines oder mittleres Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg,
- Anbieter von unternehmensnahen Dienstleistungen, d.h. ein Großteil der Kunden sind Firmen,
- es liegt bereits eine konkrete Idee vor, wie eine vorhandene Dienstleistung
- verbessert oder ein komplett neues Angebot entwickelt werden kann,
- die Bewerber sind damit einverstanden, dass die durchgeführten Arbeiten
- dokumentiert und als Erfahrungsbeispiel für die interessierte Öffentlichkeit aufbereitet werden können.

Die ausgewählten Unternehmen erhalten eine pauschale Entschädigung ihrer Reise und Sachaufwendungen in Höhe von 2500 € sowie personelle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Dienstleistungsidee durch das Fraunhofer IAO.

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.dienstleistung.iao.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie