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Siemens will 2014 mit grünen Technologien mehr als 40 Milliarden Euro Umsatz erzielen

08.11.2010
Erlöse aus Umweltportfolio im Geschäftsjahr 2010 auf rund 28 Milliarden Euro gesteigert

Siemens will bis Ende des Geschäftsjahres 2014 die Umsatzmarke von 40 Milliarden Euro mit grünen Technologien übertreffen. Siemens hat im Geschäftsjahr 2010 mit Produkten und Lösungen des Umweltportfolios rund 28 Milliarden Euro nach vergleichbar knapp 27 Milliarden Euro im Vorjahr erlöst.

Das ursprüngliche Umsatzziel von mindestens 25 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2011 wurde damit deutlich früher als geplant erreicht. Erstmals wurden 2010 auch hocheffiziente Transformatoren der neusten Generation in das grüne Portfolio des Technologiekonzerns aufgenommen. „Grüne Innovationen sind unser Lebenselixier. Wir sind weltweit der größte Anbieter von Umwelttechnologien.

Den Vorsprung vor den wichtigsten Wettbewerbern wollen und werden wir ausbauen“, sagte Barbara Kux, im Siemens-Vorstand zuständig für Nachhaltigkeit und damit für die Weiterentwicklung des Umweltportfolios.

Mit den Produkten und Lösungen aus dem Umweltportfolio konnten die Kunden von Siemens im Geschäftsjahr 2010 weltweit ihre Kohlendioxid-Emissionen (CO2) um insgesamt rund 270 Millionen Tonnen senken. Das entspricht dem gesamten jährlichen CO2-Ausstoß von den Weltmetropolen Hongkong, London, New York, Tokio, Delhi und Singapur.

Zum grünen Portfolio des Konzerns tragen nahezu alle Divisionen der drei Sektoren Industry, Energy und Healthcare bei. Die jeweils größten Einzelbeiträge bezüglich der CO2-Einsparung lieferten 2010 hocheffiziente Gas- und Dampfturbinenkraftwerke, Windkraftanlagen, die Erneuerung älterer Kraftwerke, energieeffiziente Beleuchtung und umweltfreundliche Züge. Weitere künftige Wachstumstreiber sind beispielsweise intelligente Stromnetze (Smart Grids) und deren Schlüsselkomponenten. Siemens rechnet in diesem Bereich bis 2014 mit Aufträgen im Gesamtvolumen von rund sechs Milliarden Euro.

Hintergrundinformationen zum Siemens-Umweltportfolio

In das Umweltportfolio werden Produkte und Lösungen aufgenommen, die zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen oder als Umwelttechnologie zur Luft- und Wasserreinhaltung dienen. Das trifft auf alle Produkte der erneuerbaren Energien zu. Das CO2-Minderungspotenzial der Produkte wird jeweils über Referenzgrößen ermittelt. So berechnet sich das Einsparpotenzial der derzeit modernsten und effizientesten Gasturbinenkraftwerke über einen Emissionsvergleich je erzeugter Kilowattstunde Strom mit dem weltweiten Durchschnittswert aller Kraftwerke. Ebenso wird etwa der Beitrag von Leuchtdioden oder Energiesparlampen durch Vergleich mit einer Referenzlösung ermittelt. Die Einsparmöglichkeiten bei der Energieoptimierung von Gebäuden errechnen sich durch einen Vorher-Nachher-Vergleich.

Das Umweltportfolio wird fortlaufend weiterentwickelt und ergänzt. Für das Geschäftsjahr 2010 überprüft die Beratungsgesellschaft Ernst & Young die Umsätze und die CO2-Einsparungen des Umweltportfolios. Grundlage hierfür sind die Berichtsprinzipien der Treibhausgasprotokoll-Initiative des World Business Council for Sustainable Development und des World Resources Institute.

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliarden Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen des Siemens-Vorstands und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Für Siemens ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession); der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Siemens-Vorstand derzeit erwartet; der Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen (credit spreads) sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; der zunehmenden Volatilität und des weiteren Verfalls der Kapitalmärkte; der Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und insbesondere der zunehmenden Unsicherheiten, die aus der Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise entstehen, sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, zu denen, ohne Einschränkungen, die Sektoren Industry, Energy und Healthcare gehören; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen; der fehlenden Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens; Änderungen in der Geschäftsstrategie; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie der Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen dieser Ermittlungen ergeben; der potenziellen Auswirkung dieser Untersuchungen und Verfahren auf das laufende Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden; der potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens sowie verschiedener anderer Faktoren. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Reference Number: AXX20101111d

Ivonne Junghänel | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/presse/umweltportfolio

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