Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Service Engineering internationaler Dienstleistungen

09.12.2010
Wie können deutsche Unternehmen erfolgreich ihre Dienstleistungen exportieren?

Ein neues Buch des Fraunhofer IAO zeigt anhand von vier ausführlichen Fallbeispielen auf, wie die Internationalisierung von Dienstleistungen angegangen und umgesetzt werden kann.

»Made in Germany«. Dieses Label steht weltweit für Qualität und hochwertige Güter. Dank des gelungenen Wechselspiels von Organisationskraft und technischer Innovation wandelte es sich zu einem Qualitätssiegel. Es sicherte Deutschland die Anerkennung als eine der wirtschaftlich führenden Nationen. Mit Hilfe dieser innerhalb eines Jahrhunderts gewachsenen Position können deutsche Unternehmen nun neue Herausforderungen, etwa die des erfolgreichen Exports von Dienstleistungen anpacken.

Es genügt heute nicht mehr, nur hochwertige materielle Güter herzustellen. Dienstleistungen sind immer wichtiger geworden. Um von den Wachstumspotenzialen der Tertiarisierung zu profitieren, konzentrieren sich Unternehmen besonders im Umfeld von Investitionsgütern auf die Internationalisierung und den Export von Dienstleistungen. Mit dieser Thematik beschäftigt sich das neue Buch »Service Engineering internationaler Dienstleistungen« des Fraunhofer IAO.

Die Autoren, darunter Experten des Fraunhofer IAO, stellen in dem Buch ein fünfstufiges Vorgehen vor, das auf dem Vorgehensmodell des Service Engineering beruht. Anhand dieses Stufenmodells veranschaulichen sie, wie deutsche Unternehmen die Internationalisierung ihrer Dienstleistungen angehen und erfolgreich umsetzen können. Problemstellungen und Herausforderungen, der daraus resultierende Handlungsbedarf sowie erste Lösungsansätze stehen dabei im Mittelpunkt.

Vier Fallbeispiele veranschaulichen die Vorgehensweise im Detail. Bei einem Unternehmen steht die Modularisierung von Dienstleistungen im Fokus. An einer anderen Firma zeigt das Buch auf, wie Internationalisierungsprozesse standardisiert werden können, um die Qualität zu erhöhen. Auf Personalthemen wird am Beispiel eines dritten Unternehmens eingegangen: Um das Wissen in einem internationalen Konzern in allen Standorten weltweit auf dem gleichen Stand zu halten, genügen IT und Dokumente allein nicht. Wissen und Werte müssen gelebt werden. Aus diesem Grund bieten sich Austauschprogramme an, damit Mitarbeiter ausländischer Tochtergesellschaften für einen gewissen Zeitraum beispielsweise in Deutschland arbeiten. Ein weiteres Fallbeispiel liefert Informationen rund um die Internationalisierung des Produktportfolios. Kriterien wie Zukunftsfähigkeit oder die Nähe zum Heimatstandort können helfen, geeignete neue Märkte auszuwählen, auf denen Produkte dauerhaft angeboten werden können.

Die Publikation »Service Engineering internationaler Dienstleistungen« der Herausgeber Dieter Spath, Klaus-Peter Fähnrich, Mike Freitag und Kyrill Meyer, Stuttgart 2010, Fraunhofer-Verlag, ISBN 978-3-8396-0148-8, kann zum Preis von 29 € im IAO-Shop online unter https://shop.iao.fraunhofer.de bestellt werden.

Ansprechpartner
Fraunhofer IAO
Mike Freitag
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-5105, Fax +49 711 970-2198
mike.freitag@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.dienstleistung.iao.fraunhofer.de
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie