Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Research Paper zur Prävention von Produktpiraterie und Identifizierung von Piraterierisiken

16.02.2009
Der Forschungsbericht "Piraterierisiken: State-of-the-Art und eine Systematik zur Identifizierung" kann als IPRI-Research-Paper auf http://www.ipri-institute.com bezogen werden.

Darin wird der aktuelle Stand der Literatur zum Themenfeld der Produktpiraterie aufgezeigt und eine Systematik zur Identifizierung von Produktpiraterierisiken vorgestellt. Das Research Paper richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker in den Bereichen F&E, Konstruktion, Controlling und Unternehmensführung.

Produktpiraterie gewinnt für produzierende Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Von einfachsten Ersatzteilen bis zu ganzen Maschinen, von Markennamen bis hin zu ganzen Unternehmenskonzepten wird kopiert, was nicht nur zum Wegbrechen von Absatzmöglichkeiten, sondern zu einschneidenden finanziellen sowie Imageschäden führt.

Derzeit führen das Institut für Produktentwicklung in Karlsruhe (IPEK) und das International Performance Research Institute in Stuttgart (IPRI) in Zusammenarbeit mit vier mittelständischen Unternehmen ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zur Erfassung und Bewertung von Produktpiraterierisiken und zur Erarbeitung von technischen Lösungen zum Schutz gegen Produktpiraterie durch.

Die Frage, wie Unternehmen auch selbständig ihre aktuelle "Gefährdungssituation" durch Produktpiraterie analysieren können und somit schon erste Ideen für den Know-how- und Produktschutz entwickeln können, wurde im Rahmen der Situationsanalyse bei den Projektpartnern vor Ort getestet.

Wie eine solche Situationsanalyse ausgewertet werden kann, wird in einem sog. Piraterieprofil verdeutlicht. Dieses Piraterieprofil hat die Aufgabe, zunächst die IST-Situation zum Gefährdungspotenzial zu veranschaulichen, zweitens Ziele für das weitere Vorgehen gegen Produktpiraterie zu fixieren und schließlich als Entscheidungsgrundlage bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu dienen.

Im IPRI-Research-Paper Nr. 18 werden Voraussetzungen für die "Kopierfähigkeit" von Produkten und unterschiedliche Vorgehensweisen der Nachahmer beschrieben, zudem gibt es dem interessierten Leser jeweils einen umfangreichen Risiko-, Folgen- und Maßnahmen-Katalog an die Hand.

Für interessierte Unternehmen besteht zudem die Möglichkeit, sich an dem Industriearbeitskreis und den Diskussionen im Forum der Xing-Gruppe "Prävention von Produktpiraterie" zu beteiligen. Nähere Informationen sind auf http://www.kopira.de, http://www.ipri-institute.com sowie http://www.xing.com/net/produktpiraterie verfügbar.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dipl.-Kffr., MA Rebecca Geiger
Königstraße 5
70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-88774
Telefax: 0711-6203268-889
E-Mail: rgeiger@ipri-institute.com

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com
http://www.kopira.de
http://www.xing.com/net/produktpiraterie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Wert fest „im grünen Bereich“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr sinkt auf nur 5,1 Prozent
14.09.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
07.09.2017 | Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie