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Preise mildern regionale Einkommensunterschiede in Deutschland ab

08.09.2009
Das BBSR hat anhand eines umfangreichen Warenkorbs die Preisniveaus in deutschen Kreisen und kreisfreien Städten ermittelt und ihre Auswirkungen auf die Realeinkommen in den Regionen untersucht.

Das Ergebnis: Regionale Unterschiede in den Lebenshaltungskosten schwächen die großen Unterschiede beim Nominaleinkommen ab. Real bewegt sich das Einkommen in zwei Dritteln aller Regionen in einem durchschnittlichen Bereich.

Unterschiedliche regionale Preisniveaus tragen zu gleichwertigen Lebensverhältnissen bei.

Der vom BBSR errechnete regionale Preisindex bestätigt das weit überdurchschnittliche Preisniveau im Raum München. Dem kaum nach stehen weitere süd- und westdeutsche Großstadträume wie Stuttgart und Frankfurt/Rhein-Main, aber auch das bei Touristen beliebte Heidelberg. Generell liegen die Preise in Städten höher als auf dem Lande und senken dort das Realeinkommen, gelegentlich sogar unter den Durchschnitt. In Ostdeutschland ist das Preisniveau keineswegs durchgehend niedriger als in Westdeutschland. Es trägt dort aber insgesamt zu einer weiteren Annäherung der Realeinkommen an das Westniveau bei, was vor allem Rentnern und ALG II-Empfängern nutzt.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Regionaler Preisindex. - Bonn 2009. = Berichte, Bd. 30
ISBN 978-3-87994-080-6
Vertrieb: Selbstverlag des BBSR und Buchhandel
Exemplare für Rezensionen oder Presseberichte können bei adelheid.joswig-erfling@bbr.bund.de angefordert werden.

Adelheid Joswig-Erfling | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen

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