Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Praxisleitfaden "Interim Management in Familienunternehmen" erschienen

28.01.2010
Leitfaden Interim-Management des Wittener Instituts für Familienunternehmen

Manager als "Springer" zur Überbrückung oder Krisenbewältigung müssen Besonderheiten von Familienunternehmen berücksichtigen.

Im Januar 2010 ist der Praxisleitfaden "Interim Management in Familienunternehmen" des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) in Kooperation mit der Groß Interim Management GmbH erschienen. Thema ist das schwierige und komplexe Feld des Interim Managers. Ein Interim Manager ist ein Fremdgeschäftsführer, der für einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten für ein Unternehmen tätig wird. Seine Tätigkeit ist von Anfang an als Übergangslösung vorgesehen, sei es um eine akute Krise zu bewältigen oder um eine längere Zeit zu überbrücken, bis ein neuer Geschäftsführer die Steuerung des Unternehmens übernehmen kann. "Als Krisenmanager braucht so ein Interim Manager weit reichende Entscheidungsbefugnis, muss die Ursachen der Krise im Unternehmen finden und sie beseitigen. Dazu muss er wiederum viel verändern. Und genau da treten häufig die Probleme auf, weil die Familie und oft auch der Seniorchef die Entscheidungen nicht abgeben kann und ihm Veränderungen suspekt sind", erläutert Dr. Tom Rüsen, Geschäftsführer des WIFU. Der Interim Manager muss nicht nur über exzellente Branchenkenntnisse verfügen, er muss auch als Quasi-Familienmitglied die Probleme der Unternehmerfamilie erkennen und muss vorhandene unterschiedliche Interessen innerhalb der Familie berücksichtigen. Nur dann kann er die Entscheidungen treffen und die Veränderungen bewirken, die wiederum über den Erfolg seiner Restrukturierung entscheiden. Der Leitfaden geht auch darauf ein, wie und wo man einen Interim Manager findet, wie ein typischer Projektverlauf aussieht und was bei der Vertragsgestaltung zu berücksichtigen ist.

Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Praxisbeiträge ihrer Forschungsergebnisse. In der Reihe Praxisleitfäden werden dabei unterschiedliche Themen in klarer und verständlicher Weise für den Praktiker aufgearbeitet. Die hierin behandelten Themen sollen nicht punktuelle Probleme behandeln, sondern einen größeren Bereich zusammenhängend und anschaulich darstellen.

Das WIFU beschäftigt sich nunmehr seit über zwölf Jahren mit seinen drei Lehrstühlen und insgesamt 7 Professuren in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Psychologie/Soziologie und Rechtswissenschaften interdisziplinär mit diesem Themenkomplex.

Der Leitfaden kann unter www.wifu.eu -> Veröffentlichungen und Forschung -> WIFU-Leitfäden herunter geladen werden.

http://wifu.uni-wh.de/kos/WNetz?art=File.show&id=2015

Weitere Informationen bei:
Dr. Tom Rüsen (02302-926-519, tom.ruesen@uni-wh.de) oder Christian Pieper (02302-926-537; christian.pieper@uni-wh.de)
Weitere Informationen:
http://wifu.uni-wh.de/kos/WNetz?art=File.show&id=2015

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://wifu.uni-wh.de/kos/WNetz?art=File.show&id=2015

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE