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Offenbach ist weiterhin bei den Gründungszahlen Spitze

10.03.2015

In Offenbach ist es weiterhin besonders attraktiv, ein Gewerbe zu eröffnen. Erst mit Abstand folgen der Landkreis München sowie die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden.

Bei der Berechnung des aktuellen NUI Regionenrankings 2013 haben die Wissenschaftler des IfM Bonn den korrigierten Zensus berücksichtigt.


Räumliche Verteilung der neuen unternehmerischen Initiative (NUI)

IfM Bonn

So belegen die Ergebnisse, dass sich die Gründungsneigung im Jahr 2013 kaum gegenüber dem Vorjahr verändert hat: Im Durchschnitt lag der NUI-Indikator für die 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands nur um 0,3 Punkte niedriger als 2012.

Deutlich verloren hat in 2013 die Stadt Frankfurt a. M. – sie rutschte vom 2. Rang auf Platz 10. Auch mussten die Stadt Koblenz und der hessische Landkreis Groß-Gerau – beides Aufsteiger in 2012 – die TOP-20 des NUI-Regionenrankings wieder verlassen.

Neu in der Spitzengruppe sind dagegen die Landkreise Pinneberg (Schleswig-Holstein) und Garmisch-Partenkirchen (Bayern). Insgesamt sind 10 Kreise und Städte aus Bayern, 6 aus Hessen, die Bundeshauptstadt Berlin, die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, Baden-Baden (Baden-Württemberg) und ein Landkreis in Schleswig-Holstein unter den TOP 20 zu finden.

Am Ende der NUI-Skala stehen 10 Kreise in Sachsen-Anhalt, 6 in Thüringen und 3 in Brandenburg.

Seit 1998 stellen die Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn neue unternehmerische Initiativen (NUI) in den 402 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands ins Verhältnis zur erwerbsfähigen Wohnbevölkerung der Region.

Durch die Bildung einer Rangordnung der NUI-Indikatorenwerte ergibt sich das NUI-Regionenranking. Es ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung (www.IfM-bonn.org) zu finden.

Weitere Informationen:

http://www.ifm-bonn.org

Dr. Jutta Gröschl | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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