Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Finanzierungsprodukt für kleinere Exportgeschäfte bei der KfW IPEX-Bank

14.12.2009
Erweiterung des Finanzierungsangebots insbesondere für mittelständische Unternehmen

Die KfW IPEX-Bank kann künftig auch für kleinere Exportgeschäfte langfristige Finanzierungen zur Verfügung stellen. Dazu nutzt sie ein Instrument der Northstar Europe, das erstmals im deutschen Markt eingeführt wird; die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde heute in Frankfurt unterzeichnet.

Für großvolumige Exportvorhaben besteht bereits ein ausreichendes Angebot, häufig mit Einbindung von Exportkreditversicherungen. Für kleinere Exportgeschäfte fehlten bisher nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten. Die KfW IPEX-Bank hat sich deshalb intensiv bemüht, kommerziell tragfähige Lösungen für die Finanzierung mittelständischer Geschäfte zu finden. Dies ist nun in Zusammenarbeit mit der bereits erfolgreich in diesem Geschäftsfeld tätigen Northstar Trade Finance gelungen. Über ihre Tochter Northstar Europe übernimmt sie für die KfW IPEX-Bank die Finanzierung europäischer Exportgeschäfte ab einer Größenordnung von bereits 0,5 Mio. EUR bis 5 Mio. EUR für bis zu 5 Jahre.

Northstar Europe s.a. ist ein Joint Venture der Northstar Trade Finance inc., des Office du Ducroire (dem staatlichen Luxemburgischen Exportkreditversicherer) und der SNCI (Luxemburgs Förderbank). Durch den schlanken Aufbau dieses Spezialanbieters und effiziente Prozesse, die exakt auf diesen Finanzierungsmarkt zugeschnitten sind, können kleinvolumige Exportgeschäfte wirtschaftlich sinnvoll dargestellt werden.
Voraussetzung ist, dass die Geschäfte mit der Deckung einer Exportkreditversicherung (Export Credit Agency/ECA, für deutsche

Exporte: Euler Hermes) versehen sind.

Heinrich Heims, Sprecher der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank betont, dass das neue Finanzierungsinstrument insbesondere für mittelständische Unternehmen Entlastung in einer schwierigen Phase bedeutet: "Hiermit schließen wir eine Angebotslücke. Wir stellen auch für kleinere Exporte eine ausreichende Versorgung mit Finanzierungsangeboten sicher und unterstützen so insbesondere kleinere und mittlere Exporteure bei ihren Geschäften.

Ein solches Instrument kann sich gerade in der Krise als nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument für deutsche und europäische Exporteure erweisen."

Für Informationen zu diesem neuen Finanzierungsprodukt steht das Expertenteam der KfW IPEX-Bank unter kmu_export@kfw.de zur Verfügung.

Über die KfW IPEX-Bank GmbH

Die KfW IPEX-Bank verantwortet innerhalb der KfW Bankengruppe die internationale Investitions-, Handels-, Projekt- und Exportfinanzierung. Ihre Aufgabe zur Finanzierung im Interesse der deutschen und europäischen Wirtschaft leitet sich aus dem gesetzlichen Auftrag der KfW Bankengruppe ab. Ihr Schwerpunkt liegt in der Bereitstellung von mittel- und langfristigen Finanzierungen zur Unterstützung der industriellen Schlüsselsektoren, der Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur wie auch der Umwelt- und Klimafinanzierung. Sie wird als rechtlich selbständiges Konzernunternehmen geführt und trägt maßgeblich zum Förderauftrag der KfW Bankengruppe bei. Sie hat ca. 490 Mitarbeiter (Stand Dezember 2009) und ist in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren der Welt vertreten.

Dela Strumpf | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw-ipex-bank.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise