Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues EU-Projekt untersucht Förderprogramme für Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

25.02.2010
Leibniz Universität ist Partner bei europaweitem Forschungsvorhaben

uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover, ist neuer Partner in einem von der Europäischen Union (EU) geförderten Projekt.

Das Vorhaben "Making Progress and Economic enhancement a Reality for Small-to-Medium Enterprises" (MaPEeR SME) will umfassende Einblicke in die Konzeption und Umsetzung von bereits vorhandenen Forschungs- und Innovationsprogrammen für kleine und mittlere Unternehmen geben. Dabei wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere die Perspektive von Unternehmen in den Mittelpunkt stellen, um zu ermitteln, in welcher Weise die Firmen von der universitären Forschung profitieren.

Während einer Laufzeit von 24 Monaten wird MaPEeR SME nationale und regionale Förderprogramme für kleinere und mittlere Unternehmen aus den 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Bosnien und Herzegowina analysieren und Unternehmensverbände sowie Interessensvertreter von kleinen und mittleren Unternehmen für Hintergrundinformationen und Befragungen in die Analyse einbeziehen. Einen besonderen Schwerpunkt werden Förderprogramme für Kooperationen zwischen Unternehmen und einem wissenschaftlichen Partner bilden. uni transfer ist zusammen mit dem Steinbeis-Europa-Zentrum in Stuttgart für die Analyse von Förderprogrammen in Deutschland zuständig.

Hintergrund des Projekts ist das Bestreben der Europäischen Union, kleine und mittlere Unternehmen stärker zu unterstützen und Förderprogramme zur Steigerung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Unternehmen in das Zentrum von politischen Entscheidungen in den Mitgliedstaaten zu rücken.

Um Wirtschaftsförderer, Förderprogramm-Manager und Unternehmen und ihre Einschätzung zu der Wirkung von Forschungs- und Innovationsförderprogrammen einzubeziehen, wird uni transfer zusammen mit den Projektpartnern eine Reihe von nationalen und internationalen Veranstaltungen organisieren. Das Feedback der Teilnehmer wird von den Projektpartnern erfasst, analysiert und allen Interessierten anschließend zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen über das MaPEeR SME-Projekt gibt es auch im Internet unter http://www.tt.uni-hannover.de

uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover, ist Ansprechpartner für Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Technologietransfer an der Universität. Gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung bekommen so einen schnellen Zugang zu neuen Entwicklungen, wodurch sie ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler findet unitransfer Wirtschaftspartner, die Entwicklungen praktisch erproben und anwenden. Unternehmensgründer aus den hannoverschen Hochschulen erhalten hier Unterstützung.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Cora Ziegenbalg von uni transfer unter Telefon 0511 762 5406 oder per E-Mail unter cz@tt.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.tt.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Frühwarninstrument zeigt „grün“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt gering
19.07.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten