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Neue Studie zu Private Equity und Venture Capital Investitionen in China

12.11.2012
Analyse der Bewertungskriterien von PE/VC-Investoren vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen

Eine neue Studie der Deutschen Börse und CMS Hasche Sigle beleuchtet die Bewertungsansätze bei Investitionen in chinesische Unternehmen des Privatsektors. Es ist bereits die zweite Gemeinschaftsstudie zum Thema Private Equity in China. Sie wird am Montag im Rahmen des Deutschen Eigenkapitalforums in Frankfurt vorgestellt.

„Unsere Studie belegt, dass sich die in westlichen Märkten entwickelten Bewertungsstandards nicht ohne weiteres auf Unternehmen in China übertragen lassen, da neben den Finanzkennzahlen Faktoren wie Due Dilligence eine herausragende Rolle spielen“, sagte Volker Potthoff von CMS Hasche Sigle.

„Zudem haben PE/VC-Investoren in den letzten Jahren den Branchenfokus auf die Veränderung der makroökonomischen Bedingungen angepasst. So stehen derzeit weniger exportabhängige Sektoren sondern vielmehr auf den Heimatmarkt ausgerichtete Unternehmen mit Wachstumspotential im Fokus, beispielsweise aus der Verbrauchsgüterindustrie oder dem Gesundheitsmarkt“.

Für die Studie wurden u.a. Interviews mit europäischen Investoren und chinesischen Managern von PE/VC-Fonds geführt. Bei der Trendanalyse von Allokationen von Investments in Sektoren und Währungen nutzt die Studie Ergebnisse der Research Plattform Zero2IPO.

Es fließen auch Untersuchungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO ein, einer in internationalen Standards erfahrenen Prüfungsgesellschaft. Die Studie kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass sich die Rahmenbedingungen für Investitionen im chinesischen Privatsektor in einer etwas weniger dynamischen Wachstumsphase verändert haben.

PE/VC-Investoren seien insbesondere bei der Bewertung von Zielunternehmen vorsichtiger geworden. Ferner sei mittelfristig mit einer Konsolidierung in der PE/VC Branche zu rechnen.

„Wir hoffen, dass unsere Studie dazu beiträgt, mehr Transparenz und ein besseres Verständnis für die chinesische PE/VC-Branche zu schaffen“, sagte Alexander von Preysing, Leiter der Abteilung Issuer Services bei der Deutschen Börse. "Die Erkenntnisse der Studie stammen auch aus unserem China-Europe Private Equity Roundtable, mit dem wir ein gut funktionierendes Think Tank-Netzwerk aus chinesischen und europäischen Investoren und Fondsmanagern aufgebaut haben.“

Die Studie finden Sie hier:
http://deutsche-boerse.com/dbg/dispatch/en/binary/gdb_content_pool/imported
_files/public_files/10_downloads/33_going_being_public/20_workshops/845
_ekf_2012/EKF_
Studie.pdf
Ansprechpartner für die Medien:
Andreas von Brevern
Telefon: +49-(0) 69-2 11-1 15 00
CMS Hasche Sigle:
Arndt Hellmann
Telefon: +49-(0)30-20360- 1208

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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