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Mittelstand in der Krise besonders innovativ

24.09.2009
"Der Mittelstand geht den richtigen Weg und setzt in der Wirtschaftskrise auf mehr Innovationen," kommentiert der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, das zentrale Ergebnis einer aktuellen Umfrage des DIHK bei 1.100 innovativen Unternehmen.

Bei den befragten kleinen und mittleren Unternehmen reagierten 30 % auf die Wirtschaftskrise mit verstärkten Innovationsaktivitäten, nur 5 % reduzierten ihr Innovationsengagement.

Bei den großen Unternehmen sieht das Bild nicht so günstig aus. Nur 17 % der Großunternehmen (mit mehr als 1000 Mitarbeitern) steigerten ihre Innovationsaktivitäten, während 18 % ihre Innovationsprojekte infolge von Finanzierungsproblemen verschieben.

Die Umfrage zeigt, dass die starke Inanspruchnahme des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ein Grund für die höhere Innovationsbereitschaft des Mittelstandes ist. Damit wird deutlich, dass der Innovationsstandort Deutschland durch das im Rahmen der Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung für 2009 und 2010 um 900 Mio. € deutlich auf über 1,5 Mrd. € aufgestockte und auf einen größeren Kreis von Unternehmen erweiterte ZIM gestärkt wird.

ZIM ist nach Ansicht vieler befragter Unternehmen ein "best practice" bei Förderprogrammen, da es themen- und technologieoffen konzipiert ist und unbürokratische Antrags- und Genehmigungsverfahren aufweist.

Minister zu Guttenberg hierzu: "Ich nehme das positive Echo auf unser neues Programm ZIM als Ansporn für weitere Verbesserungen im Fördersystem. Auch die anderen in der Umfrage genannten Innovationsbremsen wie die ausufernde Bürokratie, das zu komplizierte Steuersystem und die Stärkung der Fachkräftebasis stehen für mich ganz oben auf der Agenda der nächsten Legislaturperiode."

| BMWi
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

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