Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Innovation zum Erfolg

29.10.2014

Neuer Selbstcheck hilft Unternehmen, ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern.

Ein neues Instrument zur Selbstanalyse hilft jetzt kleinen und mittleren Unternehmen, ihr eigenes Innovationspotenzial zu erkennen und zu verbessern. Entwickelt wurde es von einem Konsortium unter Führung des CIMTT Zentrums für Produktionstechnik und Organisation der TU Dresden im Rahmen der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) der Bundesregierung.

Im Förderprojekt „generIK - Aufbau generationengerechter Innovationskulturen“ arbeitete die TU Dresden mit Projektpartnern der RWTH Aachen, BC Forschung aus Wiesbaden und der conpara GmbH aus Bergheim sowie sechs innovativen Modellunternehmen zusammen.

Die Potenzialanalyse „Innovation sichert Erfolg“ ist kostenlos als Print- und Onlineversion erhältlich. Sie klärt zunächst den Begriff Innovation und gibt Kriterien vor. In sechs Schritten können Unternehmer und Führungskräfte dann systematisch ihre Innovationsmöglichkeiten und -prozesse analysieren. Themen sind die Gestaltung guter Rahmenbedingungen für Innovationen, die Förderung der Innovationsbereitschaft im Unternehmen und die Nutzung externer Innovationspotenziale.

Darüber hinaus wird überprüft, wie die Betriebe in der Praxis Impulse für Innovationen setzen und wie sie dabei die unterschiedlichen Generationen von Mitarbeitern entsprechend ihrer individuellen Stärken in die Innovationsprozesse einbinden können. Alle diese erfolgsrelevanten Parameter sollen schließlich systematisch gesteuert werden.

Bei den sechs Modellunternehmen, darunter die sächsischen Firmen Werkzeugbau BEHLA aus Ebersbach und Anchor Lamina aus Chemnitz, wurden neben dem Innovationsprozess auch die vorherrschende Innovationskultur analysiert. Ziel war es, den idealtypischen Innovationsprozess im jeweiligen Unternehmen zu erfassen und Besonderheiten aufzuzeigen, mit denen das Unternehmen seinen Innovationsprozess voranbringt.

Ergänzend dazu fragten die Wissenschaftler in Experteninterviews explizit nach Problemen und Lösungen von kleinen und mittleren Unternehmen im Innovationsprozess. Aus den Analysen, Beispielen und Interviews wurde dann die Broschüre erstellt. Anhand der konkreten Praxisbeispiele erfolgreicher Betriebe können die Unternehmen, die den Selbstcheck durchführen, wertvolle Anregungen gewinnen, um ihre eigene Innovationsfähigkeit zu steigern.

Die Potenzialanalyse „Innovation sichert Erfolg" wird von der Offensive Mittelstand, einem bundesweit agierendem Netzwerk von Multiplikatoren, getragen, so dass der breite Einsatz des neuen Instruments gesichert ist. Das Projekt „generIK - Aufbau generationengerechter Innovationskulturen“ wird seit September 2011 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Die ursprüngliche Laufzeit bis September 2014 wurde nun auf Wunsch des BMAS bis April 2015 verlängert, damit die Forscher nach derselben Systematik einen weiteren Check zum Thema „Wissen & Kompetenz“ entwickeln können.

Weitere Informationen, Online-Version und Download der Printversion der Potenzialanalyse „Innovation sichert Erfolg" unter www.inqa-innovation.de  

Informationen für Journalisten
Gordon Lemme (CIMTT)
Tel.: 0351 463-34338
Gordon.Lemme@tu-dresden.de

Kim-Astrid Magister | Technische Universität Dresden

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften