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Konjunkturabschwung in Eurozone erreicht den Großhandel

31.05.2013
"Die schwache Konjunktur in der Eurozone belastet zunehmend den deutschen Großhandel. Vor allem der schwache Export und die schwächere Industrieentwicklung ziehen den Großhandel nach unten.
Wir hoffen, dass nach einem enttäuschenden ersten Quartal die Talsohle bald erreicht ist und schauen mit leichtem Optimismus nach vorne." Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der aktuellen Zahlen zum Großhandelsumsatz im ersten Quartal 2013.

Die Großhandelsumsätze gingen im ersten Quartal 2013 im Vorjahresvergleich nominal um 3,1 Prozent zurück. Real sanken sie in diesem Zeitraum um 3,5 Prozent.

Innerhalb des Produktionsverbindungshandels gingen die Umsätze nominal um 7,8 Prozent und real um 4,6 Prozent zurück. Im Großhandel mit Konsumgütern waren die Umsätze mit nominalen und realen Rückgängen von 0,5 und 2,1 Prozent weit weniger stark ausgeprägt.

"Man kann es gar nicht oft genug betonen, weitere nachhaltig wirkende Konsolidierungsmaßnahmen und Strukturreformen auf europäischer Ebene sind dringend von Nöten. Die südeuropäischen Volkswirtschaften brauchen langfristig ein selbsttragendes wirtschaftliches Fundament. Aber auch hierzulande werden nur äußerst verhalten Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unternommen. So bleiben eine Vereinfachung des komplizierten Steuersystems und nennenswerte Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur weiter aus", so Börner abschließend.

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André Schwarz
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