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KGSt und Hochschule Harz (FH) entwickeln gemeinsam mit kommunalen Einrichtungen ein Kennzahlensystem für Wirtschaftsförderungen

30.11.2009
"Wie lässt sich die Effektivität kommunaler Wirtschaftsförderung messen?" - Um diese Frage zu beantworten, sind die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz (FH) am 24. November auf der Messe "Moderner Staat" in Berlin eine Kooperation eingegangen.

Ziele sind die gemeinsame Entwicklung und Anwendung eines transparenten Kennzahlensystems im Bereich kommunaler Wirtschaftsförderung sowie der Erfahrungs- und Wissenstransfer im Bereich der wirtschaftsbezogenen Verwaltungsmodernisierung.

In einer gemeinsamen Untersuchung mit zehn kommunalen Wirtschaftsförderungen größerer Städte aus ganz Deutschland soll erstmalig ein transparentes Kennzahlensystem erarbeitet und angewendet werden, bei dem die Leistungen der Wirtschaftsförderung im Vordergrund stehen. Dadurch grenzt sich das Projekt deutlich von solchen Untersuchungen ab, bei denen in der Hauptsache Strukturdaten verglichen werden, auf die die kommunale Wirtschaftsförderung wenig Einfluss hat. Auf Basis der erhobenen Daten können Handlungsempfehlungen für eine effektive kommunale Wirtschaftsförderung entwickelt werden.

Das KGSt IKO-Netz hat bereits rund 240 Vergleichsringe in verschiedenen Bereichen durchgeführt, an denen bisher ca. 2.500 Kommunen und Institutionen teilgenommen haben.

Mit der Hochschule Harz ist zum ersten Mal eine Fachhochschule als wissenschaftlicher Begleiter für die KGSt im Bereich der Wirtschaftsförderungen tätig. Am Fachbereich Verwaltungswissenschaften wird der wissenschaftliche Mitarbeiter André Göbel zusammen mit Studierenden unter Leitung von Dekan Prof. Dr. Jürgen Stember die Erarbeitung der Untersuchungskriterien unterstützen, die Untersuchung auswerten und gemeinsam mit dem Projektleiter der KGSt, Herrn Roland Fischer, einen Abschlussbericht erstellen.

Die bisher bereits sehr erfolgreiche Forschung zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verwaltung, welche nicht zuletzt durch die Untersuchung des Umsetzungsstandes der EG-Dienstleistungsrichtlinie in deutschen Kommunen bundesweit Interesse fand, kann damit um einen sehr interessanten Bereich erweitert werden.

Andreas Schneider | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-harz.de

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