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KfW unterstützt deutsche Geschäftsbanken bei der Exportfinanzierung

23.04.2010
500 Mio. EUR Refinanzierungsrahmen für AKA Ausfuhrkreditgesellschaft

Die KfW stellt über ihre 100 %-Tochter KfW IPEX-Bank der AKA Ausfuhrkreditgesellschaft für das Jahr 2010 insgesamt 500 Mio. EUR als Refinanzierungsrahmen zur Verfügung. Die entsprechenden Verträge, mit denen ein Refinanzierungsrahmenvertrag aus dem Jahr 2000 fortgeführt wird, wurden heute in Frankfurt unterzeichnet. Die Mittel dienen der Refinanzierung von Hermes-gedeckten Bestellerkrediten, die von der AKA gemeinsam mit ihren Konsortialbanken herausgelegt werden.

Es handelt sich um zwei Tranchen von je 250 Mio. EUR. Die CIRR-Tranche (Commercial Interest Reference Rate) betrifft Exportfinanzierungen in Entwicklungs- und Schwellenländer die in der Regel 85 Mio. EUR nicht überschreiten, und kommt so insbesondere der mittelständischen Exportindustrie zugute. Für diese Tranche wird der im Rahmen des OECD-Konsensus geltende Mindestfestzinssatz (CIRR) zugrunde gelegt. Über die AKA erhalten so auch die Geschäftsbanken die Möglichkeit, ihren Kunden Exportfinanzierungen zu den günstigen CIRR-Sätzen anzubieten. Die zweite Tranche wird von der AKA zur Refinanzierung eigener Hermes-gedeckter Exportkredite eingesetzt. Die variable Verzinsung auf LIBOR/EURIBOR-Basis ermöglicht es ihr, die günstigen Refinanzierungsbedingungen der KfW an die deutsche Exportindustrie weiterzureichen.

Dr. Hans-Jörg Todt, Geschäftsführer der AKA betonte bei der Vertragsunterzeichnung die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der KfW: "Die KfW leistet seit vielen Jahren einen substantiellen Beitrag zur langfristigen Refinanzierung der AKA. Die heute unterzeichnete Fazilität über insgesamt 500 Mio. EURO setzt diese langjährige und bewährte Zusammenarbeit fort. Sie hilft der AKA, ihren Gesellschafterbanken und damit der deutschen Exportindustrie auch in Zukunft mit attraktiven Finanzierungskonditionen zur Verfügung zu stehen und deren starke Position im internationalen Wettbewerb zu festigen und auszubauen". Heinrich Heims, Sprecher der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank sagte: "Wir unterstützen das Leistungsangebot der AKA ganz bewusst, weil die AKA mit ihrem Fokus auf die Exportwirtschaft und ihren zahlreichen Bankenrahmen insbesondere auch für kleinere Exportgeschäfte interessante Lösungen bietet." Dr. Norbert Kloppenburg, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der KfW IPEX-Bank

unterstrich: "AKA und KfW IPEX-Bank sind beide wichtige und unverzichtbare Bestandteile des deutschen Außenwirtschaftsförderungsinstrumentariums".

Über die KfW IPEX-Bank GmbH

Die KfW IPEX-Bank verantwortet innerhalb der KfW Bankengruppe die internationale Projekt- und Exportfinanzierung. Ihre Aufgabe zur Finanzierung im Interesse der deutschen und europäischen Wirtschaft leitet sich aus dem gesetzlichen Auftrag der KfW Bankengruppe ab. Ihr Schwerpunkt liegt in der Bereitstellung von mittel- und langfristigen Finanzierungen zur Unterstützung der Exportwirtschaft, Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur sowie für Vorhaben des Umwelt- und Klimaschutzes. Sie wird als rechtlich selbständiges Konzernunternehmen geführt und trägt maßgeblich zum Förderauftrag der KfW Bankengruppe bei. Sie hat ca. 490 Mitarbeiter (Stand April 2010) und ist in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren der Welt vertreten.

Über die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH

Die im Jahr 1952 gegründete AKA ist ein Spezialkreditinstitut, das von führenden deutschen Geschäftsbanken mit dem Zweck gegründet wurde, langfristige Finanzierungen für die deutsche Exportindustrie anzubieten. Zu den Gesellschaftern zählen neben den privaten Geschäftsbanken auch die meisten Landesbanken sowie die DZ Bank für den Sektor der Genossenschaftsbanken, so dass das Institut säulen-übergreifend allen Sektoren des deutschen Bankensystems zur Verfügung steht. Die AKA ist ausschließlich im Sekundärmarkt tätig, d.h. sie beteiligt sich auf Einladung ihrer Gesellschafter sowohl in stiller als auch offener Form an einzelnen Finanzierungs-Transaktionen im Rahmen der kurz-, mittel- und langfristigen Export- bzw. Handelsfinanzierung. Sie konzentriert sich dabei auf mittlere und kleine Transaktionsgrößen. Mit ihrer starken Prozessorientierung - die AKA ist seit 2002 komplett ISO-zertifiziert - ist sie gerade für diese Größenordnungen qualifiziert und unterstützt im Ergebnis somit stark Finanztransaktionen mittelständischer Exporteure. Das von der AKA auch z. T. treuhändlerisch für ihre Gesellschafter mitgeführte Kreditvolumen beläuft sich aktuell auf 5,1 Mrd. EUR.

Dela Strumpf | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw-ipex-bank.de

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