Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW und EIF weiten Zusammenarbeit für Gründer aus

28.02.2014
  •    Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF) für die Gründungsförderung deutlich erhöht
  •    Stärkung des Erfolgsprogramms ERP-Gründerkredit - StartGeld

Die KfW Bankengruppe und der EIF setzen ihre erfolgreiche Kooperation im Bereich der Gründungsfinanzierung fort. Mit dem ERP-Gründerkredit - StartGeld gewährt die KfW den durchleitenden Banken eine 80%-ige Haftungsfreistellung bei Darlehen bis zu 100.000 EUR.

Für das Förderprodukt wird eine Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF) genutzt, die das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) der Europäischen Union umsetzen. Dank einer deutlichen Erhöhung des bisherigen Garantierahmens des EIF können mehr als 6.000 zusätzliche Existenzgründer mit einem aufgestockten Darlehensvolumen von insgesamt 300 Mio. EUR finanziert werden. 

Deutschland braucht mutige Menschen, die sich selbständig machen.

Bei der Suche nach einer Finanzierung stoßen Gründer aber häufig auf Schwierigkeiten. Gründungsfinanzierung bedeutet für die Hausbanken ein hohes Risiko bei häufig kleinteiligem Geschäft. Mit dem "ERP-Gründerkredit - StartGeld" hat die KfW ein passgenaues Förderangebot, das den Hausbanken die Entscheidung zur Kreditvergabe erheblich erleichtert", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Laut KfW-Gründungsmonitor, der repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland, brauchen 93% der Gründer mit externem Finanzmittelbedarf 100.000 EUR oder weniger.

"Wir freuen uns auf die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der KfW. Dank der heute geschlossenen Vereinbarung unter dem Dach des CIP-Programms können KMU nunmehr seit Kooperationsbeginn von insgesamt bis zu 1,69 Mrd. EUR an Darlehen profitieren. Dies ist gerade in der aktuellen Wirtschaftslage wichtig, um Wachstum und Beschäftigung nachhaltig zu fördern", erläutert Richard Pelly, Geschäftsführender Direktor des EIF.

Der EIF unterstützt das ERP-Gründerkredit - StartGeld im Rahmen des CIP der Europäischen Union bereits seit Programmbeginn 2008. Seitdem haben über 37.000 Gründer von der Förderung im ERP-Gründerkredit - StartGeld profitiert, allein im vergangenen Jahr über 6.200 Gründer, die durchschnittliche zugesagte Kredithöhe betrug in diesem Zeitraum rund 50.000 EUR. 

Die KfW ist im Rahmen des EU-Programms der größte Garantienehmer und bietet ein Beispiel dafür, wie sich nationale und europäische Fördermittel sinnvoll ergänzen können, um das gemeinsame Ziel der verbesserten Gründungsfinanzierung zu erreichen.

Das Angebot im ERP-Gründerkredit - StartGeld im Überblick: 

ERP-Gründerkredit StartGeld: Es wird klassisches Fremdkapital  für Gründer und junge Unternehmen bis zu drei Jahren bereitgestellt. Auch Gründungen im Nebenerwerb können finanziert werden, wenn das mittelfristige Ziel der Haupterwerb ist. Der Finanzierungshöchstbetrag beim KfW-Gründerkredit - StartGeld beträgt 100.000 EUR. Mit der beantragten Summe können Investitionen vollständig und Betriebsmittel in Höhe von bis zu 30.000 Euro finanziert werden. Die KfW übernimmt hierbei 80 %  der Kreditrisiken der Hausbank. 

Service: Interessierte können sich beim Infocenter der KfW

Bankengruppe: Telefonnummer 01801-241124 oder auf www.kfw.de/gruenden beraten lassen.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig, Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,

E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Dr. Charis Pöthig | presseportal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie