Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW Bankengruppe finanzierte den Wiederaufbau der neuen Länder seit der Wende mit mehr als 170 Mrd. EUR

29.09.2010
20 Jahre Wiedervereinigung
- Dr. Schröder: "KfW Bankengruppe begleitete Aufbruch in die Marktwirtschaft maßgeblich"
- Aufbau und Fortbestand des Mittelstands mit 87 Mrd. EUR finanziert
- Über 1.000 High-Tech-Unternehmen im Osten gefördert
Die KfW Bankengruppe hat seit dem Mauerfall am 09. November 1989 bis heute 173 Mrd. EUR - meist in Form zinsvergünstigter Kredite - für den Wiederaufbau in den neuen Ländern vergeben. Bis heute finanzierte die KfW Bankengruppe Existenzgründungen, High-Tech-Unternehmen und den Aufbau mittelständischer Unternehmen zwischen Rügen und Erzgebirge mit über 87 Mrd. EUR.

"Die KfW Bankengruppe hat den Aufbruch in die Marktwirtschaft und den Aufschwung in den neuen Bundesländern maßgeblich mitfinanziert. Der Aufbau eines gesunden Mittelstands, die Sanierung der Infrastruktur und des Wohnungsbestands sind sehr gut vorangegangen", sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe.

In den neuen Bundesländern rollte eine gigantische Gründerwelle an, nachdem der Mittelstand durch 40 Jahre Planwirtschaft fast verschwunden war. Allein in den ersten zehn Jahren nach der Wende wurden in den neuen Ländern 940.000 Unternehmen gegründet. Anfangs machten sich mutige Gründer und Tüftler noch überwiegend in traditionellen Bereichen wie Industrie und Handel, Handwerk und Dienstleistungswirtschaft selbständig.

Heute schaffen hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler in den neuen Ländern moderne High- und BioTech-Unternehmen, die Deutschlands Ruf als Innovationsstandort festigen. In den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung wurden über tausend Hightech-Unternehmen im Osten von der KfW gefördert. Sie erhielten mehr als 442 Mio. EUR - Geld für Forschung, für modernste Technik.

Dies ist ein großer Erfolg, weil gerade kleine und mittelständische Unternehmen die entscheidende Stütze für Innovationen und für den Arbeitsmarkt sind. Der Mittelstand in den neuen Ländern ist inzwischen genauso leistungsfähig wie im Westen.

Darüber hinaus hat die KfW seit der Wende die Modernisierung und energetische Sanierung von 4,3 Millionen Wohneinheiten in den neuen Ländern in Höhe von 63 Mrd. EUR finanziert. Das sind über 60 % aller Wohnungen in Ostdeutschland. Die historischen Altstädte zahlreicher Kommunen wurden damit vor dem Verfall gerettet.

Weiter stellt die KfW seit der Wende 21 Mrd. EUR für die Sanierung der Infrastruktur in den neuen Ländern zur Verfügung. Dies entspricht mehr als der Hälfte aller dortigen Umweltinvestitionen. Die Kommunen sanierten damit ihre Abwassernetze, den Bau von Kläranlagen und die Reinigung von Abluft.

Weitere Details zum Engagement der KfW Bankengruppe und Einzelbeispiele von Existenzgründungen und High-Tech-Unternehmen in den neuen Bundesländern finden Sie im aktuellen KfW-Infodienst mit dem Themenschwerpunkt "Der neue Mittelstand: Hightech aus Ostdeutschland sowie im KfW-Infodienst "20 Jahre Wende: Wiederaufbau mit der KfW" unter www.kfw.de auf den Presseseiten.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE